Übersichtskarte

Dienstag, 13.06.2017

Zu viele Bilder...

Hallo Leute, 

wie ihr seht gibt es wieder ein paar neue Einträge. 

Eines kann ich euch verraten, ich ersticke gerade an Bildmaterial. Gleichzeitig mangelt es mir an Zeit um alles fein und frisch zu machen. 

Aber es wird...

Freitag, 09.06.2017

Hier lässt es sich leben

Angekommen in Lærdal. Hier könnte man fast meinen, man wäre in der Kur: Ausblick aufs Wasser, zwitschernde Vögel überall und eine kleine aber feiner Hütte in der wir schlafen. Wenn jetzt noch das Internet stark genug gewesen wäre, wäre ich da gar nicht mehr weggegangen. 

Natürlich gibt es für das große Kind auch einen Spielplatz, wo eine Schaukel steht in der Klein Jenny und ihr kaputtes Knie sich ein bisschen ausruhen können. Aber nicht lange, denn morgen steht ja schon der nächste Punkt auf dem Plan! 

Freitag, 09.06.2017

Weiter durchs Land

Und da wir ja offiziell einen Roadtrip machen, bleibt man natürlich nicht lange an einem Ort. Also ging es heute wieder mit Sack und Pack auf die Straße. Es ging Richtung Osten. Vorbei an dem einen oder andern Wasserfall, woran auch sonst ;)

Der kleine Umweg zum Steindalsfossen hatte sich gelohnt. Und ich hatte wie immer mal wieder einen Grund zum Rumblödeln:

Donnerstag, 08.06.2017

Trolle, Aussichten und süße Gassen

Außer Regenwolken und Schiffstouren hat Bergen natürlich auch noch mehr zu bieten. Nach unserer Bootstour war das Wetter glücklicherweise wieder etwas besser, sodass wir dann auch noch bisschen Sightseeing machen konnten. 

So liefen wir unter anderem durch die süßen Gassen Bergens. 

Nachmittags fuhren wir dann mit der Fløibahn auch noch hoch auf den Berg Bergens. Von dort aus war die Aussicht ein Träumchen. 

Außerdem warteten dann auch noch ein paar Trolleauf uns im Wald. Da habe ich mich mal glatt mit eingereiht. 

Donnerstag, 08.06.2017

Die Flucht aufs Wasser

Da der Regen einfach nicht mehr auhören wollte haben wir uns entschieden erstmal auf das Wasser zu flüchten. Wir machten also eine weitere ganze nette Fjordtour: 

Auch hier wurde wieder Wasser frisch vom Berg geschöpft, wir genossen die Ausblicke und saßen fein im Trockenen. 

 

Donnerstag, 08.06.2017

Auf den Bergen, in den Bergen, Hallo Bergen

Und schon sind wir in dem verregneten Bergen angekommen. Wer hier auf schönes Wetter warten will, der kann lange warten, denn Bergen ist meines Wissens nach die regenreichste Stadt Deutschlands. 

Da war es auch kein Wunder, dass wir schon nach wenigen Minuten klatschnass waren...

Mittwoch, 07.06.2017

Back on the road...

Ein Tag früher als geplant geht es nun weiter gen Bergen. 
Auch heute begegneten wir wieder dem einen oder anderen Wasserfall. Doch weit sind wir am Morgen nicht gekommen, denn erstmal war die Straße für ein Stündchen gesperrt. Tja, wenn hier eben an der Straße gebaut wird, dann geht Etappenweise nichts mehr. Einfach umfahren ist da nicht, links Wasser, rechts Berg. Dann war warten angesagt, genug Zeit dass ich mir es auf der Leitplanke gemütlich gemacht habe ; )

Ansonsten konnten wir uns einfach nicht sattsehen. Roadtrip sind schon etwas Feines! 
Dienstag, 06.06.2017

Und noch mehr Fotos fürs Familienalbum

Wenn jetzt noch etwas mehr Sonne rauskommen würde wäre es eigentlich perfekt.  Aber auch so sind diese Naturschauspiele beeindruckend. 
 
 
Was heute leider nicht os gelaufen ist, ist die Unterkunft. Aber auch das gehört zu so einer Reise irgendwie mal dazu. Unsere Cabin, die mitten im Idyll auf einem Berg liegt macht von außen einen besseren Anschein als von innen. Auch die Umgebung hat außer Natur nicht wirklich viel zu bieten, da scheiterte selbst die Suche nach einem Restaurant in der Einöd. Naja, wir werden die Nacht schon überleben… 
Dienstag, 06.06.2017

Wind und Wasserfall

Es möchte gern der Wasserfall
Die weite Luft durchrasen;
Doch ach, wie wird sein Zornesschall
Auf frischer Tat zerblasen!

Ergrimmt tritt er zum Abgrund vorn,
Wohl schon das Ohr betäubend?
Der Wind doch wirft beiseit den Zorn,
In Tropfen ihn zerstäubend.
(Karl Mayer, 1842)


Soweit das Auge reicht sieht man sie, die Wasserfälle Norwegens. Noch sind wir motiviert und stoppen ganz fleißig und freuen uns das ein oder andere amüsante Foto zu machen.

Dienstag, 06.06.2017

On the road ...

Heute stand unser erster richtiger Roadtriptag an. Gestartet sind wir in Stavanger, Ziel war Skare. Unsere Strecke ging entlang von wunderschönen norwegischen Fjorden und Seen. Unterwegs trafen wir dann auf fallendes Wasser und spuckende Tunnel.
Wie schon erwähnt sind wir mit Papas Auto unterwegs. Ich habe meine sieben Sachen in einer Duffelbag untergebracht (mehr ging durchs Fliegen nicht bzw. für die paar Tage brauche ich auch nicht mehr) und ansonsten ist der Kofferraum voll mit den Sachen meiner Eltern und Fressalien. 
Ich habe es mir auf der Rückbank bequem gemacht: Kissen in Rücken und rechtes Beinchen hoch, das Kreuzband will sich ja erholen. Auf meinem Schoß killte außerdem die Spiegelreflexkamera, die jederzeit wartete für ein spannendes Motiv gezückt zu werden. 
So sind wir dann immer die Reichstraße 13 gen Norden gefahren. Unterwegs durften wir 2 Fährfahrten überstehen. Dazu kamen dann, die nicht allzu breiten Straßen. Die Tage hatte ich online irgendwo gelesen, dass jemand schrieb: “Die Strecke kann man als Einbahnstraße betrachten. Die Norweger haben keinen Problem, wenn ihnen ein Auto entgegen kommt, bei Touristen anderer europäischer Länder wird es jedoch lustig.” Und ziemlich genau so verlief das ganze dann auch. Die Aussicht war der Hammer, doch Angst beim Fahren durfte man nicht haben, wenn links der Abhang und rechts Steinwände auf einen warten. Doch es hat sich gelohnt. 
Unterwegs floss links und rechts immer mal wieder das Wasser den Berg hinunter. Wobei fließen ist der falsche Ausdruck, fallen passt da schon eher. Die Kamera lag bei mir auf dem Schoß, sodass ich den einen oder anderen Wasserfall auch einfangen konnte. Doch teilweise sind diese Naturschauspiele so versteckt gewesen, dass man sie erst auf den letzten Blick entdeckt hat. 
Montag, 05.06.2017

Traveling on crutches!

Außer ein bisschen Wasser und einen süßen Hafen, gibt es in Stavanger aber auch noch mehr zu entdecken. 

Jetzt könnte man meinen, ich sollte mich ausruhen, doch meine 2 extra Beinchen helfen mir dabei dann doch noch ein bisschen von der Umgebung zu entdecken. 

Wir liefen also durch die kleinen süßen Gässchen, ich habe unterwegs ein paar neue Freunde gefunden und Kunst an den Wänden haben wir auch noch entdeckt. 

Stavanger ist schon schön. 

***

Ich bin übrigens sowas von begeistert von diesem Bild. Der Elch ist nur aus Müll an die Wand gezaubert worden im Rahmen eines Kunstfestivals. 

Montag, 05.06.2017

Good morning Stavanger. Let your dream set sail again!

Unser erstes großes Erlebnis auf der Reise war ein Bootstrip quer durchs Lysefjord. Und wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann. Dann hat mir mein Bruder auch noch die Kamera für unseren Trip anvertraut, ein Träumchen für mich als Spielekind. Endlich gestochen scharfe Bilder!

Während der Fahrt wurde übrigens frisches Bergwasser eingesackt. Hmm war das klar und lecker und kalt und frisch und was weiß ich noch... 

Sonntag, 04.06.2017

Wiedersehen und direkt mal rumblödeln

Ich habe meine Eltern gefunden, sie haben mich gefunden.

Wir haben dann im Hotel eingecheckt. Und jetzt kommt der Witz an der ganzen Sache: Es scheint ein ehemaliger Krankenhaustrakt zu sein. Das Hotel liegt nämlich direkt am Sykehus von Stavanger. Na da passe ich ja super hin ;)

Wir sind dann abends auch nochmal nach Stavanger an den Hafen gefahren. Ganz niedliches Städtchen sage ich euch, morgen sehen wir aber mehr. 

Sonntag, 04.06.2017

Bye Lillehammer, hello beautiful Norway

Ich habe es schon einige Male erwähnt: Das Semester ist zu Ende, die Klausuren sind gelaufen, die meisten Internationals schon abgereist… heißt soviel wie, dass mich in Lillehammer nicht mehr allzu viel hält. 
 
Großartigerweise steht jetzt eine große Reise mit meinen Eltern an. Zum Abschluss meines Auslandsemesters machen wir nämlich einen Roadtrip quer durch Norwegen. 
Eh ich mich aber bequem in ein Auto setzen konnte, musste ich aber zum Auto hinreisen. Meine Eltern und das Auto habe ich nämlich erst in Stavanger treffen können. Also ab in die Bahn nach Oslo und dann in den Flieger nach Stavanger. 

Und ich sag euch, so einen hässlichen Flughafen habe ich lange nicht mehr gesehen! Ich musste ein paar Minuten nach meiner Ankunft auf meine Eltern warten. Kein Problem, dachte ich, wir sind ja am Flughafen. Irgendwo wird es schon eine Aussichtsform und Käffchen geben… Suchen konnte ich danach jedoch lange. 
Aber irgendwann kam dann die Erleichterung als meine Eltern dann auch den Flughafen erreichten. 
 
PS: Ich finde es immer wieder witzig, wie schrägt dich die Leute wegen meinem Roboterbein angucken.
1. Ja, es muss hochgelegt werden und dann schwinge ich es eben auch mal über die Tasche, die auf dem Sitz neben mir platziert ist.
2. Ja, ich kann trotzdem 3 Meter auch so durch die Gegend humpeln obwhohl ich Krücken dabei habe.
Und 3. Spaß kann man trotzdem haben ;)
Sonntag, 04.06.2017

Updates, endlich hurra!

Also wie schon versprochen kommen nun endlich mal wieder ein paar Updates. 
Ich weiß es gibt hier eine große Lücke, daher ein kurzer Abriss: Was bisher geschah…
 
… ich war mit ISU in Oslo. 
… von da aus bin ich dann für ein paar Tage nach good old Germany geflogen.
… in Mainz habe ich mein neues Roboterbein bekommen.
… dann war am 17. Mai norwegischer Nationalfeiertag und unsere offizielle Abschlussfeier mit den Internationals.
… und dann hieß es LERNEN, denn die Abschlussprüfung nahte. 
… natürlich wieder fleißig trainieren und meinen Rehasport machen. 
… am 31. Mai war dann der große Tag der Prüfung: 4h Psychologie sinnvoll aufs Blatt bringen.
… danach die erfolgreiche Prüfung feiern, sich von Leuten verabschieden und Klamotten packen.
… und dann bin ich auch schon nach Stavanger geflogen.
Samstag, 03.06.2017

Letzter Abend, Zeit um in Erinnerung zu schwelgen

Dann war es vollbracht. Das Semester war vorbei. Von fast allen wichtigen Leuten hatte ich mich verabschiedet... Außer dem Jonas, mein Gymbuddy, Aufpasser/Krankenpfleger, Kochgeselle, SPSS-Mutant und Soulmate...

Aus Mainz hatte ich vor ein paar Wochen uns ein Fläschchen JimBeam mitgebracht. Seitdem wartete es in meinem Zimmer auf den passenden Moment. Dazu kam, dass wir seit Tagen mal aufs Dach wollten. Ja, aufs Dach des Studentenheims. Dort kann man lange die Aussicht genießen (denn richtig dunkel wird es ja kaum noch).

So saßen wir dann da. Dick eingepellt und schwelgten in Erinnerungen. Wir beide mussten feststellen, dass sich uns Türen geöffnet hatten, von denen wir beide nicht wussten, dass sie existierten. Wir hatten unsere Vorstellungen und Erwartungen, jeder auf seine Weise. Die wurden erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Dass wir aber mit einem solchen Netzwerk an Psychologen und Researchern nach Hause reisen würden, hätten wir nie gedacht. Als Resume haben wir dann beide festgestellt, dass das Semester doch nun mehr als gelungen war!  

 

Samstag, 03.06.2017

Unsere kleine aber feine Goodbye-Party

Nun war es soweit. Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Das Semester ist rum, Prüfungen geschrieben und die Rückflugtermine stehen fest. 

Die meisten Internationals sind schon weg. Nur die Pschologen sind übrig geblieben. Naja, mit denen hatte ich auch grundsätzlich mehr zu tun. 

Anyway, wir wurden zum Barbecue eingeladen, im idyllischen Øyer. Mein geliebtes Gehirnmodel musste ich nun wieder abgeben. Es saß 6 Monate lang nicht allzu undekorativ auf meinem Schreibtisch. Aber ein 600$ Model konnte ich natürlich nicht einfach mit nach Deutschland nehmen. Meine kreativen Gehirn-Faden-Basteleien habe ich auch übergeben. Das waren Abschiedsgeschenke an die Mentoren. 

An dem Nachmittag haben wir (Jonas&ich) nochmal den Großteil unseres Researchteams getroffen. Eine richtige Verabschiedung war es nicht, sondern eher ein "Bis bald!"

Freitag, 02.06.2017

Sortieren und Abschließen

Und schon bricht eine ganz spannende Phase an: die Qual des Aufräumen und Zusammenpacken. 

Aber bevor ich damit starten konnte, wollte ich noch ein paar Dinge besorgen. So habe ich beispielsweise mir ein norwegisches, evangelisches Gesangbuch gekauft, das lag mir irgendwie am Herzen. 

Ok, zurück zum Thema abschließen. Da war ich doch einfach mal gepflegte 2 1/2 Stunden im international Office. Ich musste ein paar Unterlagen abgeben und habe mich dann einfach verquatscht. Ach wie schön es doch ist, auch dafür wieder mal Zeit zu haben. 

Gepackt hatte ich am Ende des Tages dann doch recht wenig. Dafür war ich in der Uni, auch im Gym, hab paar schicke Fotos gemacht und den Flieder bewundert ;) 

Mittwoch, 31.05.2017

Geschafft, überlebt und glücklich!

Es ist vorbei. Die Prüfung ist geschrieben. In 4 Stunden habe ich 14 Seiten vollgeschrieben, natürlich in meinem besten Englisch und der hübschesten Klausurhandschrift. 
Rausgegangen bin ich nicht nur mit Erleichterung, sondern auch überglücklich. All der Stress, all die Last ist auf einmal von mir abgefallen.  

Und dann wurde erstmal das Leben genossen. Mit den anderen Studenten habe ich mich leider nicht mehr großartig unterhalten können. 
Stattdessen haben wir uns in einer kleinen Gruppe mal wieder bei Maihauben getroffen. Das war nun das wievielte Mal, dass ich da war? Diesmal war es mal wieder besonders. Mit ein paar Psychologen haben wir nämlich eine Professorin aus Nepal betreut/bespaßt/ihr Lillehammer gezeigt. Eines der Aufgaben, die wir in unserer Researchgruppe so machen. 
Wir hatten Spaß, gaaaaanz viel Spaß. 
Und es wurde sich gegönnt, zum Beispiel beim Eis essen oder durch den Park spazieren. Ein gelungener Nachmittag nach einer Prüfung. Und was soll ich euch großartig sagen, abends bin ich dann nur noch vor Müdigkeit ins Bett gefallen. 
Mittwoch, 31.05.2017

Die Prüfung naht...!

Es ist soweit. All das Lernen hat sein Ende gefunden. Hete war es nun endlcih sowet. Wir duften/mussten/konnten unsere Abschlussprüfung schreiben. 

Die letzten Tage waren ganz schön anstrengend. Soooooo viel, was da noch in meinen Kopf musste. Überaschenderweis verlief es dann auch gar nicht mal so schlecht. 

Jetzt heißt es mind. 2-3 Wochen aud die Prüfungsergebnisse warten. Da bin ich mal gespannt! 

Mittwoch, 31.05.2017

Die kurze Krise und Trauer ums iPhone

Mein Handy ist mir schon fast angewachsen. Nur selten lege ich es mal aus der Hand. Ohne kann ich einfach nicht mehr, es gibt mir die Art Sicherheit, es macht mich jederzeit erreichbar und es ist mein Kommunikationsmittel in die Welt da draußen. 
Es ist mein Hauptarbeitsmittel, ob Blog, ob Uni, ob Karriere. 
Dabei ist leicht verwunderlich, dass ich nicht das Neueste vom Neusten besitze. Mein jetziges Handy habe ich seitdem ich nach Kanada gegangen bin. Es hat also 1 Jahr Work&Travel mitgemacht, es hat mit mir in Amsterdam gelebt, ganz nebenbei hat es 4 Semester Uni überstanden und dann jetzt noch 6 Monate Norwegen. Und auf einmal, einen Tag nach der Prüfung tut es nichts mehr. Es hat sich aufgehangen. Stottert vor sich hin. Ich kann nichts mehr tun, es nicht mehr nutzen. Auch ein Neustart bringt nichts, auch kein gewollter Absturz. Es lag im Sterben, mein geliebtes iPhone. 
Und dann begann die kurze Krise in mir, leichte Panik breitete sich aus. Mit Müh und Not habe ich es geschafft in der Uni mit einem Windows PC und speziellen Programmen mein Handy zu hacken. Naja, das klingt so professionell, aber eigentlich habe ich es nur hinbekommen auf alle Daten zuzugreifen, obwohl sich die Software aufgehangen hatte. Das Retten von 12 GB Fotos/Videos hat mich dann 5 Stunden meiner Lebenszeit gekostet. Zwischenzeitlich habe ich mein altes Smartphone, diese Krücke von 2011 oder so, wieder zum Laufen gebracht, um zumindest telefonieren zu können. Doch schnell wurde mir bewusst, dass dieses Gerät einfach ausgedient hatte. Keine Updates, troubles bei der Internetconnection. Ach das Leben ist schon nicht einfach. 
Und dann hieß es: Goodbye mein geliebtes iPhone und ich drückte auf RESET. 
Alles weg, alles frisch. 
Dachte ich zumindest. Mein Handy brauchte weitere 3 Stunden und zog ein Backup. Und dann lebte es wieder, samt all den Daten und ohne sich aufzuhängen. 
Warum? Was war da los? Auf einmal funktionierte wieder alles Bestens. Einen ganzen Tag Lebenszeit verschwendet… 
 
PS: Es wird trotzdem langsam Zeit mir ein neues Gerät zu besorgen. Fragt sich nur welches...
Dienstag, 30.05.2017

Der brach liegende Blog

 Ich lebe noch, ja, mit qualmenden Kopf. 

Denn morgen ist es endlich soweit. Ich schreibe meine Abschlussprüfung in kognitiver Psychologie. Jetzt könnte man meinen, das ist nur eine kleine Semesterprüfung. Tja, schoön wäre es. Wir reden hier von einem 4 Stunden Examen über 16 Buchkapitel und 5 Artikel, wobei die Note dann 12% in meine Bachelornote zählt. Die Prüfung ist also wichtig. 

Bitte drückt alle morgen von 9 - 13 Uhr die Daumen und wünscht mir Glück. 

Eure panikmachende Jenny 

Samstag, 27.05.2017

Sport, Physio, Sport

Das Training zeigt so lagsam seine Wirkung. 

Seitdem ich offiziell meine Physiotherapie mache, habe ich die Aufgabe täglich Fahrrad zu fahren und ein paar Beinübungen zu machen. Nur so schaffe ich es, dass sich die Muskulatur wieder richtig aufbaut und alle Bewegungen wieder möglich werden. 

Somit geht es auch ganz brav jeden Tag ins Gym. Den ein oder anderen Begleiter/Gymbuddy habe ich dabei auch schon gefunden. Grundsätzlich trifft man eh dort immer die gleichen Leute. Und so wird fleißig gesportelt. Und das Krückenlaufen tut dann natürlich auch noch sein übriges. 

Passend dazu gibt es übrigens einen neuen Instagram Account: jennyrunseverywhere

 

Freitag, 26.05.2017

Ich und der Schwamm in mir

Die letzten Vorlesungen sind gelaufen. Jetzt heißt es eigenständig lernen. Naja, zumindest sagt es das Engelchen auf meiner Schulter während der Teufel flüstert: Du hast doch noch so viel Zeit bis zur Prüfung… 
Und wie so oft hat das Engelchen Recht. Es ist ganz schön viel Stoff, der Eysenck war ja auch ganz schön dick. Beschweren sollte ich mich eigentlich nicht, denn in Deutschland muss man für das gleiche Fach deutlich länger lernen. Das Leistungsniveau ist hier ja schließlich etwas niedriger. Dennoch auch in Norwegen kann man nicht erst kurz vor Peng anfangen. Da habe ich es daheim in meinem Businessstudium vor den Prüfungen doch etwas leichter. Während ich in Berlin in 2 Wochen 12 Prüfungen à 45 min schreibe und dadurch total diverse Themen lernen muss, gibt es hier in Lillehammer für mich ein 4-stündiges Abschlussexamen und das wars. 
Aber ich beschwere mich nicht. Ja, auch hier muss ich mich hinsetzen, aber dafür finde ich es auch spannend.Ich hatte mich freiwillig dazu entschieden, wieder Psychologie zu studieren, zumindest für 1 Semester um damit eine Verbindung zu meinem Erststudium zu schaffen. Und mein Kopf freut sich. Njomnjom, Wissen!!! 
Donnerstag, 25.05.2017

Und dann wurde es auf einmal warm

Während in Deutschland die Temperaturen schon seit einigen Tagen über den 30 Grad liegen, hat die Sonne es auch langsam nach Norwegen geschafft vorzudringen. Denn auf einmal wurde es warm. Auch hier sind es nun über 30 Grad. Die Sonne scheint und so recht drinnen sitzen und lernen will man dann doch nicht. Also wurde das "Büro" bzw. der "Schreibtisch" einfach mal gepflegt nach draußen verlagert. Zum Teil saßen wir dann direkt auf der Miniwiese vor unserem Studentenwohnheim. Aber auch die Wiese an der Uni ist vor uns nicht verschont geblieben. Einziger Nachteil an der Uniwiese: Man wird regelmäßig von den kleinen rasenmähenden Robotern umgenietet.

Sonntag, 21.05.2017

Wo die Regenwürmer tanzen

Es ist ganz ruhig hier um mich geworden. Also die Seite hat etwas die letzten Tage gelitten, I know. 

Als ein kurzes Recab was so passiert ist: 

Ich war in Oslo, soweit sind ja auch noch Artikel vorhanden. Danach bin ich für 8 Tage in Deutschland gewesen. Mein Knie hat dort ein geniales Gestell bekommen. Zurückgekehrt nach Norwegen bin ich dann mit meinem kleinen Roboterbein 1 Tag vor dem National Holiday of Norway. 

Am Nationalfeiertag am Mittwoch hatten wir dann unser offizielles Abschlusstreffen mit allen Internationals. 

Und am Donnerstag ging es zurück in den Alltag. Erstmal Lebensmittel kaufen und ganz weinerlich wegen den Preisen im Supermarkt vor dem Regal stehen. Dann wieder ins Training im Unikum einsteigen und natürlich lernen. Die Prüfung naht. Am 31.05. ist es soweit. Also weniger prokrastinieren und mehr tun ist angesagt. 

Passend dazu regnet es hier Bindfäden. Was mir dann die Tage aufgefallen ist, dass hier die Regenwürmer witzigerweise nicht knallrot wie bei uns sind, sondern eher zu beige-rötlich.Aber fragt mich nicht warum, vielleicht ist das deren Tarnfarbe wenn der Schnee schmilzt. 

So genug vor der Arbeit gedrückt. Jetzt geht es wieder ans lernen. Ich werd mich bemühen, die letzten Tage wieder abzudaten, aber ihr kennt mich ja. Sie war stehts sehr bemüht *hust*

Freitag, 19.05.2017

Wenn es keine Nächte mehr gibt

Wer mich kennt, weiß dass ich eine Nachteule bin: morgens nicht aus dem Bett kommen und abends richtig aufdrehen. 
Ich mag es in meiner kleinen dunklen Kammer zu sitzen mit Kerze und eingeschalteter Tischlampe. Erst dann werde ich richtig aktiv. 
Jetzt muss ich mich aber umgewöhnen. Denn die Mitternachtssonne zeigt sich. Also so ganz richtig mit der Mitternachtssonne ist es in Lillehammer eigentlich nicht. Den es wird noch so 1-2 Stunden nachts dunkel. Aber dann halt auch wieder schummrig und dann hell. Abends um 11 denkt man also es wäre noch Tag, wie so ein Sommerabend in Deutschland gegen 20 Uhr. Um 3 Uhr morgens hingegen ist es dann wieder so hell, dass man schon fast aufstehen könnte. 
Faszinierend ist das Ganze schon, nur mit meinem Schlafrhythmus komme ich noch nicht so ganz hin. Dann muss ich wohl doch mal die Vorhänge abends zumachen. 
Mittwoch, 17.05.2017

Gratulerer med dagen!

Norwegen ist wieder ein Jährchen älter geworden. 17. Mai ist der Tag in Norwegen, an dem die besten Kleider herausgeholt werden und Hiphip Hurra gerufen wird. 

Vormittags stand die erste Parade auf dem Plan. Ja in der Tat, für die Parade wurde sich schick gemacht, ao richtig mit Kleidchen und Hemd/Anzug. Wir Internationals hatten uns alle getroffen und sind gemeinsam in die doch recht volle Innenstadt von little Lillehammer gefahren. 

Und nach einigen Minuten warten kamen dann die Kinder vorbei. Also das Ganze lief so, dass erst die ganzen Schulen auf der Parade laufen. Dazu gehören auch kleiner Marschkapellen der Schüler und buntes Fahnenschwingen. 

Am Nachmittag dann war großes Abschlussgrillen bei einer unserer Buddies im Garten. Schlussendlich war der Tag doch nicht ganz so feuchtfröhlic wie gedacht (was aber auch daran lag, dass ich high on painkillers war), aber immerhin kann ich jetzt vom mir behaupten, dass ich den norwegischen Nationalfeiertag zelebriert habe. 

Dienstag, 16.05.2017

Sonderbehandlung am Airport

Was ein paar Krücken und mein Roboterbein so alles ausmachen können. 

Zu Beginn waren die Sicherheitsleute nicht so sehr erfreut, dass ich nicht ohne Schiene durch deren Sicherheitsschleusen laufen konnte. Aber das Risiko muss man ja nicht eingehen. Während ich ganz herkömmlich dann per Hand gefilzt wurde, hatte die eine Sicherheitstante nichts anderes zu tun als genervt die Schiene auf den Boden des Flughafens fallen zu lassen. Die hatte echt keinen Bock auf die Arbeit. 

Anyway, ich humpelte dann zum Gate. Natürlich musste dann noch ein kurzer Stopp im DutyFree eingelegt werden, denn Alkohol ist in Norwegen ja bekanntlich teuer. 

Weiter zum Gate wo nettes Bodenpersonal wartete. Ich durfte dann früher in den Flieger und dort überfiel mich direkt eine der Stewardessen. Sie erklärte mir, dass ich in Amsterdam Assistance bekommen könnte, was ich zuerst dankend ablehnte. Doch dann überzeigte sie mich doch. Gate seien in Amsterdam etwas weiter voneinander entfernt und wir landeten auch noch auf einem Außenplatz. Tja und so erhielt ich dann eine Krüppelkutsche und wurde von einem netten jungen Mann quer durch den Flughafen gefahren. 

Nicht nur in Amsterdam, sondern auch in Oslo gabs Assistance für mich, zumindest eine Rollstuhlfahrt bis hin zum Bahnkartenschalter. Das nenne ich mal Service. Und so bin ich dann safe and sound wieder daheim angekommen. 

Dienstag, 16.05.2017

Ein paar Tage in Good Old Germany

So positiv das auch alles klingt und so spannend viel ich in Norwegen erlebt habe, manchmal tut es auch gut einfach mal rauszukommen, um sich dann wieder ganz neu auf das Abenteuer Norwegen freuen zu können. Dazu kam dann noch das Thema Knie… die bisherige Behandlung war naja “akzeptabel”. Auch ein Grund mal ein paar Tage weg zu sein. Also flog ich nach Frankfurt, wo ich dann von einem intelligenten und charmanten Psychologen abgeholt worden bin ;)

8 Tage habe ich in Mainz verbracht, bin durch die Raspelte mit dem Fahrrad gedüst und habe etwas Abstand genossen. 8 Tage in den ich eigentlich hätte lernen müssen, aber viel lieber prokrastiniert habe (zur Erinnerung: hier geht’s zum Thema Prokrastination). Also 8 Tage Erholung. Zwischenzeitlich bin ich dann mit meinem Knüppelbein zum Orthopäden gehumpelt. Dort wurde mir erzählt, dass das Kreuzband jetzt vermutlich ganz durch ist. Ein Hoch auf das norwegische Gesundheitssystem, dass das hätte verhindern können. Naja, immerhin hab ich jetzt eine Schiene, die ich liebevoll mein Roboterbein nenne.

Und wie es immer so ist, rennt die Zeit ja. Frisch erholt und mit schönen Erinnerungen ging es dann wieder zurück nach little Lillehammer.

Montag, 08.05.2017

Nachdem 36 Nationen für Internationalisierung gekämpft haben...

... bin ich noch einen Tag länger in Oslo geblieben. Bischen ausruhen bevor dann die große Reise nach Deutschland anstand. Vormittags hatte ich noch etwas Zeit für ein Käffchen und einen Spaziergang durch den Schlosspark und dann ging es auch schon zum Airport. 

Der Flieger war erstaunlich leer. Zu Beginn kam sogar eine Durchsage, dass jeder auf seinem zugeteilten Platz bleiben sollte, weil sonst das Gleichgewicht im Flugzeug durcheinandergebracht werden würde. Naja, ich habe mich dann doch getraut ans Fenster zu rutschen und gepflegt mein Beinchen hochzulegen. Dann habe ich noch die Tischchen runtergeklappt und eine schöne Arbeitsatmosphäre geschaffen. So lässt es sich doch lernen, oder zumindest so tun, als würde man lernen.

Sonntag, 07.05.2017

Eine großartige Versammlung geht zu Ende

2 Tage zuhören, abstimmen und diskutieren neigen sich langsam dem Ende. Ich finde es immer wieder Wahnsinn zu Beobachten, wie bei manchen Themen die Luft qualmt, aber das ist halt Politik. Andererseits ist es der Wahnsinn, wie gut solch ein Haufen an unterschiedlichen Nationen dann doch friedlich miteinander argiert. Allein dieses Wochenende hatten wir unter ca. 45 Teilnehmern, 36 verschiedene Nationen.

Und genau deswegen bin ich stolz mich Teil der ISU nennen zu dürfen. Wie damals in Trondheim bin ich auf hochmotivierte, engagierte und internationale Leute getroffen. Eine Atmosphäre, die man nur selten miterleben darf. 

Natürlich habe ich mir es am Ende nicht nehmen lassen noch ein Selfie mit unserem neu gewählten Eric zu bekommen #goeric! 

Samstag, 06.05.2017

Zwischen Präsentationen, Wahlen und Selfies

An Tag 2 der National Assembly standen vor allem unsere jährlichen Wahlen von Präsidenten, Union Development Officer und Political Affairs Officer an. 

Wie schon den Tag zuvor durfte ich als Wahlhelfer allen auf die Finger gucken und rote Kärtchen zählen. 

Neben diesem eher trockenen Teil hatten wir dann aber natürlich auch gemeinsam Spaß, es wurde bisschen getanzt, gesungen and socialised. 

Am Nachmittag stand dann noch die zweite Wahlrunde des Exectutive Boards an: 

Übrigens findet die komplette Versammlung in der HiOA statt:Høgskolen i Oslo og Akershus. Und diese Uni sind sowas von stylish sag ich euch!

Freitag, 05.05.2017

Hallo Oslo

Man mag es kaum glauben, aber nach 5 Monaten in Lillehammer leben, habe ich es nun endlich in die Hauptstadt Oslo geschafft. Warum ich vorher noch nicht hier war, bleibt mir ein Rätsel, denn die Entfernung ist sind bescheidene 180km. 

Gelohnt hat sich es allemal. Schon alleine während der Bahnfahrt hat sich die Norwegen mal wieder von sein schönste Siete gezeigt. Angekommen in Oslo hat uns dann erstmal eine Briese Frühling überrascht gefolgt von strahlendem Sonnenschein und 20 Grad. 

Viel von der Stadt haben wir erstmal nicht gesehen, denn wir 3 Mädels aus Lillehammer waren ja zum "Arbeiten" hier. Also, sind wir dann direkt zur Uni, wo die National Assembly der ISU stattfand.

Vielleicht noch einmal kurz zur Erinnerung: ISU ist eine norwegische NGO von Studenten für Studenten. Mit seinen 27 lokalen Zweigstellen und dem Executive Board in Oslo kämpft die Organisation für die Internationalisierung des Studienlebens in Norwegen. 

Offiziell heißt es: International Students' Union of Norway (ISU Norway) is committed to the social, academic and political interests of all international students studying in Norway

 Dieses Wochenende dann stand die National Assembly an. Also unsere Generalversammlung, die bei solch einer unabhängigen und demokratischen Organisation einmal im Jahr stattfinden muss. Jede Zweigstelle hat zu diesem Zweck 2 Delegierte entsannt (das klingt so förmlich...) und konnte zusätzlich Observer schicken. 

Ich war als Observer da, daher nur die grüne Karte. Meine Aufgabe war es ... zu beobachten. Yeah, people watching! Naja, nicht ganz. Einziger Unterschied zwischen Observern und Deligierten ist das Wahlrecht. Heißt, mitdiskutieren durfte ich trotzdem und zusätzlich bin ich dann noch spontan Wahlhelfer geworden.

Abgesehen davon, war es meine freie Entscheidung hinzufahren. Auch wenn ich nicht mit Wählen durfte, konnte ich den ganzen Rest der National Assembly durchleben. 

Freitag, 05.05.2017

Rauskommen und großartige Leute treffen

Lillehammer hat seine schönen Ecken, das haben wir schon ein paar Mal herausgefunden. Doch irgendwann fällt einem hier auch mal die Decke auf den Kopf. Genau dann ist es einfach schön herauszukommen. 
Gestern hatte ich so einen Tag. Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten. Ups and Downs. Die letzten Tage waren einfach verrückt.
 
Jetzt freue ich mich einfach nur noch darauf, nach Oslo zu fahren. Wir sitzen gerade in der Bahn. Wir das sind 3 Mädels von aus unser ISU Lillehammer Branch. Dieses Wochenende haben wir National Assembly der ISU Norway. Ich gehe davon aus, dass wie damals in Trondheim, hoch motivierte und vielfältige Internationalsanwesend sein treffen. Dazu kommt dann noch die politische Arbeit, Wahlen und Diskussionsrunden. Es wird anstrengend, aber ich freue mich auf die Abwechslung. 

Donnerstag, 04.05.2017

Letzte Vorlesung und Trubel um die Prüfung

Unser Dozent ist krank geworden. Das kann passieren und ist an sich auch normal. Wir sind ja schließlich alles nur Menschen. 

Allerdings ist das alles zu einem herzlich ungünstigen Zeitpunkt passiert. Die letzten 4 Voresungen standen auf der Klippe. Erst hieß es, es wird keine geben und schlußendlich stand dann der Head of Psychology persönlich vor uns. Er versuchte (nennen wir es mal so) uns zu beruhigen und zu lehren. Doch die Anspannung unter den Studenten war groß. Alle stehen unter Prüfungsstress und bis heute ist unklar, ob und in welcher Form unser Examen stattfindet. Es ist ja nicht so, dass die Termine für den 18 und 31. Mai angesetzt sind...

Naja, all das ist eine lange Geschichte. Ich erzähle die euch zu einem späteren Zeitpunkt. Lassen wir das organisatorische, norwegische Chaos walten. 

Donnerstag, 04.05.2017

Was war los, wie geht es weiter...

Es war ganz schön ruhig hier die letzten Tage... 

I know, ich bin dran. Mal wieder, muss etwas aufholen...

Scrolled einfach runter, in meinem üblichen Stil werde ich hier und da Passagen hinzufügen. 

Donnerstag, 04.05.2017

Der zu gut gelaunte Physiotherapeut

Die Physiotherapy läuft gut. Ich mache meine Fortschritte und das ist das Wichtigste. 

Diese Woche gab es jedoch wieder einen kleinen Einbruch nachdem mein Knie mehrmals nachgegeben hat und an Stabilität verliert. Standfestigkeit und Stabilität, wo seid ihr!? Kommt zurück, kommt zu Mama!Jetzt heißt es für mich wieder mehr Fahrrad um die Motion beizubehalten und weniger Kraftübungen bis die Schwellungen zurück gegangen sind.

Voller Frustration bin ich also diese Woche zu meiner Physiotherapy. Um mich aufzubauen, hat mein Therapeut mich dann zum ersten Mal auf eines der Olympiatrainingbikes gelassen. Also nichts da Omifahrrad und Schonübungen, sondern eher "Jetzt-erst-Recht"-Leistungssport. Es sieht aus wie ein Spinningbike, aber es ist krass, wie anders sich meine Beine auf einmal gefühlt haben. 

Dann hatte mein Therapeut nach deutscher Musik recherchiert. Als ich meine Squats mit Gymanstikball an der Wand am machen war, drehte er sie auf. Es war... Trommelwirbel ... Helene Fischer mit Atemlos! Haha, ich war gut amüsiert. Er lies natürlich das ganze Album in der Praxis weiterlaufen, was mir irgendwann dann doch unangenehm war. Die anderen Therapeuten fanden es jedoch ebenfalls witzig. 

Genial war auch die Reaktion der anderen Patienten, als er dann irgendwann die Musik abschaltete. Neben mir trainierten einige Rentner und die fanden sie Musik spitze bzw. waren traurig als sie nicht mehr weiter lauschen konnten.  

Donnerstag, 04.05.2017

Es wird doch langsam Frühling

Man mag es kaum glauben, aber ich glaube, die Frau Holle ist im Urlaub. Auf einmal kommen keine Flöckchen mehr vom Himmel. Stattdessen färbt sich das etwas über unseren Köpfen in den unterschiedlichsten Farben. Die ersten Knospen sind jetzt auch erkennbar und die Sonne tut ihr bestes. 

Mittwoch, 03.05.2017

Norwegisch

Was macht eigentlich mein Norwegisch!?

Naja, es ist auf eine Level, dass ich mein Umfeld verstehe, aber bei der Sprache hapert es. Wobei so schlimm ist es nicht, ich kann mich auf Norwegisch vorstellen und bisschen Smalltalk halten. Nur dann scheitert es meist an den Vokabeln. Und so schwer ist Norwegisch doch eigentlich auch gar nicht :

Leider fehlte mir in den letzten Woche ein wenig die Motivation, mein Norwegisch zu vertiefen. Es waren einfach so viele andere Dinge wichtiger. Dazu kam die aktuelle Stimmung, das schon bald alles wieder vorbei ist. In weniger als 4 Wochen schreibe ich schon meine Prüfung. Immer wieder heftig zu sehen, wie schnell dann die Zeit doch umgeht. 

Dennoch haben wir noch weiterhin unsere wöchentlichen Norwegischtreffen. Diese sind mal produktiver und mal eher nur auf Smalltalkbasis. Hinzu kommtt der große Anteil an Völkerverständigung. Immer wieder beschnuppern wir die jeweils anderen Kulturen. Letzte Woche haben wir beispielsweise feststellen nüssen, dass Staubsaugen in Norwegisch, Niederländisch und Deutsch ziemlich ähnlich klingt: NO "støvsuging"; NL "stofzuigen" (#funfact  #unnützesWissen). 

Ach und dann gibt es auch diese Momente, wo wir uns gegenseitig einfach nicht verstehen und über x Ecken versuchen ein Wort herzuleiten. Da fliegen desöfteren die Sprachen durcheinander: 

Dienstag, 02.05.2017

So done with this!!!

Wahnsinn, ich bin fertig, ich bin durch. Ich habe in der Tat den Eysenck fertig gelesen. Wieviel Stunden ich da hinein investiert habe... 
und es fühlt sich einfach so gut an... 
diese Erleichterung wenn man 800 Seiten englische Fachliteratur durchliest. 
Zwischenzeitlich hatte ich beim Lesen so den ein oder anderen Ausbruch, wie "ist mir doch egal, was die Holländer sich da gedacht haben" (an der Stelle habe ich mich durch Vermutungen von Sprachtheorien durchgequält) oder so Momente wie "Limitierung: oversimplified... ja was denn sonst es ist auch ein verdammtes Model!!!"  
Ok, genug geshitchatted.
Aber dennoch muss ich mich mal kurz feiern, dass ich mit dem Buch durch bin. Ich, die sonst so gut wie nie liest. 
Ich habe auch Einiges mitgenommen. Die spannende Phase kommt jetzt aber noch: Auswendiglernen. 
Dienstag, 02.05.2017

Mein Knie und ich

Manchmal mögen wir uns, manchmal stehe wir auch auf Kriegsfuß miteiander. Aber grundaätzlich arbeiten mein Knie und ich daran, gemeinsam wieder durchzustarten. Was ich damit meine, ist meine Reha. Tagein tagaus humpeln wir gemeinsam in unser kleines Gym in der Uni. Dort wir dann fleißig Fahrradgefahren. Hinzu kommt ein Sportprogramm, welches mein Physiotherapeut jede Woche mit mir erweitert und anpasst. Vergangenen Donnerstag ist das witzige orange Flexiband dazugekommen. 

Es ist witzig, mittlerweile verbringe ich mehr Zeit im Gym als vor der Verletzung. Und natürlich trifft man auch immer die gleichen Leute im Gym. Ab und an ist dann auch ein gemeinsames Workout mal dran und mit meiner Plankchallenge motiviere ich immer wieder andere Hüpfer...

Montag, 01.05.2017

Kindergeburtstag in der Sonne

Man mag es kaum glauben, aber der Schnee ist weg und die Sonne ist da. Heute haben 2 von den deutschen Internationals Geburtstag und es ist auch noch 1. Mai. 

Zu Feier des Tages gab es einen großen Brunch. Natürlich draußen, denn all of a sudden sind es 20 Grad in little Lillehammer. Mit Sonnencreme eingekleistert und Muffins unter den Arm geklemmt bin ich also rausgehumpelt. Wir haben uns direkt vor Smestad (unserem Studentenheim) ins grün werdene Grad geplflanzt. 

Ein Vormittag zum ausruhen und entspannen, bevor es dann wieder ans Lernen geht. 

Freitag, 28.04.2017

Die Funktionen des Bewusstseins. Dr. Jenny erklärt...

Achtung: Verwirrungsgefahr! 
 
Heute ist das Buchkapitel Consciuosness (=Bewusstsein) dran gewesen. Laut den ersten Abschnitten besitzen wir Bewusstsein, damit wir auch über Dinge denken können, die ganz weit weg von aktuellen Umständen sind. Rund 30% der Zeit wandern wir nämlich in unseren Gedanken, im Durchschnitt. Ich wage das zu bezweifeln, denn ich wandere deutlich mehr!
 
Das Leben im Hier und Jetzt musste ich mir ganz lange Zeit antrainieren. Für mich bedeutet das, auch Kleinigkeiten wahrzunehmen, Details für kein anderer mitbekommt. Das können ganz banale Dinge sein, wie beispielsweise die Sonne die plötzlich durchs Fenster auf dein Blatt Papier scheint oder der zwitschernde Vogel der an dir vorbeifliegt. Ok jetzt wird es doch leicht zu mindful, wo wir wieder bei dem abdriften der Gedanken wären. 
 
Das Bewusstsein ist aber in seiner Funktion auch außergewöhnlich  informativ. Während wir mitten in einer Situation stecken, arbeitet unser Köpfchen an Alternativen, wie genau die gleiche Situation ablaufen könnte. Nun kann man sich davon verrückt machen lassen, wenn man immer seinen Zustand mit "besseren" Alternativen vergleicht.
 
Aber eigentlich wollte ich jetzt nicht wirklich tief in die Materie mit euch eindringen. 
Was ich mich jetzt frage ist, ob ich an dieser Stelle alles pauschal unter meinen Reiseerfahrungen verbuchen kann oder es eher die persönliche Entwicklung des Älterwerden spiegelt, dass ich in der Lage bin so über Bewusstsein nachzudenken. 
Einem bin ich mir aber sicher, damals in Kanada war ich bei weitem nicht so weit in den Gedankengängen wie heute. Damals war ich weniger achtsam und hab mich deutlich schneller aus der Ruhe bringen lassen. Daran zurückzudenken hilft mir heute, froh zu sein, dass ich doch den Schwank in die Psychologie gewagt habe. 
 
PS: dieser Text ist vollkommen konfus, I know... 
Freitag, 28.04.2017

Der April macht was er will

Eigentlich hatte sich der ganze Schnee verabschiedet. Zumindest machte es am Wochenende noch den Anschein. Direkt zum Wochenstart überraschte uns dann ein erneuter Wintereinbruch. Ich traute meine Augen nicht so recht als ich montagfrüh mein Augen öffnete. Der Blick aus meinem Fenster war trüb und grau. Als ich dann ausstand, sah ich das ganze Übel: es schneite. Und nicht nur 3 Flocken, die direkt verschwanden, sondern vielmehr dicke Kristalle, die den gerade grün gewordenen Rasen wieder bedeckten.
Bis Dienstagnachmittag war alles wieder verschwunden. 
Der Himmel klarte sich wieder auf. 
Donnerstag hatten wir dann wunderschönen blauen Himmel. Es war sogar so warm, dass man mit offener bzw. ohne Jacke rumlaufen konnte. 
 
Hier mal ein paar Eindrücke der Verhältnisse draußen in Bildern. 
 
Donnerstag, 27.04.2017

Am TrX gestorben, bei der Physiotherapie geschwitzt

Manchmal ist der menschliche Körper doch merkwürdig. Da trainiere ich mich im Fitty der Uni halb zu Tode und versage vollkommen an 3 TRX Übungen ohne das Gefühl zu haben überhaupt was zu können. Und dann sitze ich beim Physiotherapeuten auf so einem Omatherapiefahrrad und mir läuft nach 5 min der Schweiß. Das ist doch verkehrte Welt manchmal. 
Aber mein Training geht voran. Täglich Fahrrad fahren und einige andere Übungen helfen, mir wieder Stabilität in mein Knie zu zaubern. Ich vertraue ihm auch mittlerweile mehr, wobei der Weg die Treppe runter immer noch ausgiebig verabscheut wird. 
Heute gab es eine komplette Trainingssession mit meinem Therapeuten. Er war überrascht, wie viel Balance ich mit antrainiert hate über die letzten Wochen. Und auch so war der status quo einer, der auf Trainingserfil schließen ließ. Nach dieser Feststellung zu Beginn musste ich dann aber nochmal richtig ran. Neue Übungen, neues Glück und ganz viel Wackelei. Während ich langsam aber sicher von den ganzen Squatvariationen jeden einzelnen Muskel in meinem Hintern spüren durfte, hatte mein Therapeut viel Spaß daran deutsche Hau-drauf Après-Ski Musik anzuschalten. Ich will nicht wissen, was die anderen Patienten gedacht haben, als wir beide 'heut ist so ein schöner Tag, lalalalala' gesungen haben. 
So anstrengend es auch war, so motivierent bin ich nun geduldig in eine neue Woche voller Training gegen den Schmerz zu starten. #derWegistdasZiel #aclrehab 
Donnerstag, 27.04.2017

Russetid

Die Russen kommen... (Ohja, schlechter Joke).

Hier beginnt gerade die Russetid. Eine Zeit in der die norwegischen Abiturienten ihren Abschluss feiern. Dazu gehören diese eleganten roten Hosen, viele Partys und die große Parade am Nationalfeiertag. 

Einer unserer Buddys hat sich die Mühe gemacht und uns eine Erklärung geschickt:

Hey people!

Would like to inform all you guys about what is happening right now, not only in Lillehammer, but in the entirety of Norway. From now (starts a bit earlier, but is supposed to start 1st of May) until the 17th of May, the students in the last year of high school will be celebrating their last year of mandatory school, as they will be graduating early June. In that regard, all the students will be celebrating something that is called 'Russefeiring'.

17th of May is Norways national day, and celebrates our release from Denmark in 1814 when we got our constitution. And this is where 'Russefeiring' comes from.
'Russefeiring' is a funny and somewhat odd tradition, but this is basically what it is;

All students are either together in vans or buses, and drink and party everyday (or close to it) from now until the 17th of May. They wear colored pants. Usually red, but black and blue is also common. They drive around town and play loud music on their excessively expensive speakers. In this period of time there will also be "russetreff" which is meeting points for the 'Russ' (title for the students in this period of time). It can be from 1-3 days. One of these meets will be on the 5th of May here at Lillehammer, which I am certain all of you will notice. I certainly will, as it is right by where I live (geez). These days contain drinking, music, and other "fun" activities.

'Russefeiring' is for many students, one of the main "happenings" and is something students look foward to, often from the first year of high school until their last. Many 'Russ' spend LOADS of money on their van/bus and on their theme. They also have their own names on their van/bus and often get producers to make a song for them (usually dirty house/electro songs) to play on their sound systems. This is usually also very expensive. Oh yeah, and they can win awards, for example for best name, best song, best sound system etc.

They also have their own "russekort = russecard" which is a funny card that all kids love to get and collect.

Russefeiring is a period of time that contains partying, drinking, sleepless nights, fun, sexual activities and other things. It can however be negative for some, as not everyone is on a bus/van, and it is often about status (who has the best this/that, and who has the most money, can be excluding for students that are not 'cool enough'). Since Russefeiring has excessive use of alcohol - there are often stories every year about fighting, accidents, drugs and unfortunate sexual abuse etc.

All in all it is supposed to be fun. On the 17th of may they have a parade which is usually cool to watch, as it is all the Russ, supertired walking drunk through town.

Thought it would be cool for you guys to know, as you will be observing big red vans/buses and people in red slacks in the time that comes. Now you know!

- Schti

***

Solch eine Russeparty habe ich mir dann auch direkt persönlich angeschaut. Ich wurde von einem norwegischen Kumpel eingeladen, der vergangenes Semester in Berlin an meiner Uni studiert hat. Und so kam ich in den Genuss mitten in der norwegischen Kultur zu leben: 

Mittwoch, 26.04.2017

Døråpner und ihre Funktionalität

Wer es noch nicht mitbekommen hat, ich bin seid ein paar Wochen auf Krücken unterwegs. Dementsprechend wenig Bilder mache ich auch, denn meine 2 Händchen haben sich an den grauen Dingern festzuhalten. 
So schön die zwei extra Beine zur Entlastung meines Knies sind, so kompliziert gestaltet sich aber auch der Alltag. 
Nun habe ich das Glück, dass ich auf beiden Beinen stehen kann und auch ein paar Meter ohne Krücken schaffe. Das heißt, sobald es mit Krücken zu eingeschränkt wird (z.B. wenn der Busfahrer nicht in der Lage ist beide Türen aufzumachen), dann kann ich meine extra Beinchen in die Hand nehmen und es so regeln. 
Anyway, das wollte ich euch eigentlich gar nicht erzählen. 
 
Was ich viel aufregender finde, ist das Knöpfchendrücken. Muhahah, das Kind in mir hat gesprochen. Døråpner = Türöffner sind in der kompletten Uni verteilt. Das sind die schönen grauen Knöpfe mit einem Rollstuhl drauf, die wir auch in Deutschland in öffentlichen Gebäuden finden. Ich teste also die Behindertenfreundlichkeit der INN Lillehammer. Und ich kann euch sagen, schon jetzt würde sich ein Report lohnen. Es gibt so einige Knöpfe, die nicht funktionieren und auch Wege die einfach dumm geplant worden sind. 
Egal, ich komme trotzdem irgendwie immer von A nach B, auch wenn das ein paar Minuten länger dauert. 
 
PS: Noch ein positiver Nebeneffekt, ich bekomme ein Kreuz… omg meine Arme, mein Rücken, meine Schultern. Allles ist auf einmal trainiert. 
Dienstag, 25.04.2017

Auf dem Fußballplatz im Sinne der Wissenschaft

Ich hatte es am Wochenende schon angekündigt, ein weiteres Forschungsprojekt stand an. Um genauer zu sagen war es eine Vorstudie, aber die Details sind unrelevant. 

Mit etwas Verspätung, weil es am Montag geschneit hatte, ging es dann erst am Dienstag auf den beheitzten Fußballplatz. Ja beheitzt! Bei Kunstrasen geht so etwas...

Im Sinne der Wissenschaft durfte 3 Jungs stundenlang über verschiedene Arten von Mauern auf den im Tor stehenden Jonas schießen. 

Das ganze Spektakel habe ich dann versucht auf Tape zu bringen. Versucht ist das richtige Wort, denn unsere Retrokamera hat sich geweigert: 

1. alle modernen SD Karten, die wir irgendwie auftreiben konnten, wurden abgelehnt 

2. die vorhandene SD Karte von 8 MB hat für ganze 3 Fotos gereicht. 

Also musste schlussendlich meine zuverlässige Kompaktkamera ran. Diese weiße Kamera war ihren Preis und die Suche so wert, sie hat mich durch Kanada begleitet und schon so Einiges erlebt. 

Immerhin hatten wir dadurch Aufnahmen bzw. massig Videomaterial. Alles im Sinne der Wissenschaft versteht sich. 

Sonntag, 23.04.2017

Wenn der Kopf zu qualmen beginnt

Ich hatte mir für heute ein erklärtes Ziel gesetzt: Schreibe deine Forschungsarbeit zu Ende!

Mir war bewusst, dass dies ein ambitioniertes Ziel war. Vor allem nachdem wir gestern Abend eine Post-Easter Party hatten und da der ein oder andere Schluck Whiskey mit Cola in mir gelandet ist. Aber auch das ist Studentenleben.

Anyway, ich hatte die letzten Tage schon gute Vorarbeit geleistet, Studien recherchiert und einen groben Plan erstellt was ich sagen wollte. Mit Julian und Jonas hatte ich zudem zwei Statistikspezialisten an meiner Seite. So schwierig konnte das also nicht werden.

Ich startete gegen Mittag mit einem großen Haufen an Motivation. But first, let me get a coffee ;)
Mein Schreibtisch war aufgeräumt und bereit unter Papier begraben zu werden. Ich packte meine Unterlagen aus, platzierte meinen Laptop und öffnete alle Programm und Darwin sie ich brauchte.
Und dann schaffte ich auch wirklich etwas. Zu Beginn ging es gut voran. Ich fand einiges an Ausdrucksfehlern, denn natürlich ist die Arbeit komplett auf Englisch. Hier und da machten die Zusammenhänge auch nicht ganz Sinn, aber dafür las ich ja alles nochmal durch.
Tja und dann auf einmal km der Einbruch. Dieser Punkt des "Nicht-mehr-weiter-wissens". Die Studenten unter ich werden ihn kennen. Du sitzt vor einem Stück Papier und weißt nicht mehr weiter.
Glücklicherweise hatte ich dann einen großartigen Lehrer (ein Hoch auf meinen Julian), der mir einen Leitfaden gegeben hat, um die einzelnen Abschnitte zu füllen. Ein Psychology Paper ist schon ganz schön anders als die Hausarbeiten in der BWL. Das hatte ich leicht unterschätzt.
Mit neuem Imput ging es dann wieder zurück ins Thema. Hab ich euch eigentlich jemals erzählt was wir gemacht haben!? Rahmen der Studie war, dass wir die Aufmerksamkeit von Rauchern nach einer Zigarette mit NichtRauchern verglichen haben. Dazu haben wir ein spezielles Programm genutzt und in unseren funky Labors im Keller Kommunitonen getestet.
Es war absehbar, dass wir keinen Durchbruch damit erreichen würden, aber bei der ganzen Forschung ging es sich unserem Prof auch nur darum, dass wir ein solches Projekt einfach mal komplett planen und durchziehen. Den kompletten Versuchsaufbau hatte ich mir zusammen gesponnen. Zwischenzeitlich hatte ich, naja nennen wir es mal so, 'Unterstüzung' von Kommilitonen für die Durchführung der Experimente. Und nun sitze ich vor einem Haufen an Daten und leerem Papier und muss was draus machen.
Tja, und dann kam der Punkt der absoluten Verzweiflung und Überforderung. Was heißt das jetzt da alles!? Statistik hatte ich irgendwann mal, im Abi und auch zu Beginn meines Studium, allerdings auf BWLer Basis. Die kompletten Grundlagen für das was ich in der Psychologie brauchte, waren einfach nicht vorhanden. Das hatte ich dann realisiert und war in meinem kleinen schwarzen Loch gelandet. Ok, Zeit für einen weiteren Kaffee.
Und dann musste mein Freund und Spezialist der Statistik wieder ran. Danke Julian!!!! Ich habe mich dann durchgebissen. Zwischen bla und blub, Standardabweichung hier und Korrelation da, habe ich dann immer wieder den Faden gefunden. Ach wie schön ist das doch wenn der Groschen fällt und alles Sinn ergibt.

Mittlerweile bin ich an dem Punkt wo ich aus lauter Strichpunkten und Tabelle nur noch einen Fließtext schreiben muss. Hurra!!!
Danach kommt nur noch das formatieren, aber das schaffe ich auch halb betrunken oder mit 40 Grad Fieber, Ordnung halten kann ich ;)

So, noch bin ich im Arbeitsmodus. Wie so ein Tier (das könnte aber auch aus der Mischung an Kaffee, Apfelschorle und Spnnenstrahlen liegen). Naja, ich versuch es heute noch zu nutzen. Genug prokrastiniert und Social Media gesuchtet...

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