Übersichtskarte

Montag, 17.07.2017

Long time, no see...

Oder eher "no hear". Egal, irgendwie so geht ein englisches Sprichwort, wenn man lange nichts mehr voneinander gehört hat. 

Ich war etwas verhindert bzw. faul die letzten Wochen. Dazu kam das Drama und mein Knie und das wieder einleben in Deutschland. Aber jetzt, jetzt ist es endlich soweit und ich schreibe rückwirkend nochmal ein bischen was über meine Erlebnisse. 

Sonntag, 18.06.2017

Auf Wiedersehen Skandinavien!

Zum Abschluss hat uns Mutter Natur dann ncoh einen wunderbaren Sonnenuntergang geschenkt. Bevor um 23 Uhr unsere Fähre ging haben wir diesen dann am Strand in Getser genossen. 

Nach 3 Stunden Fähre hatten wir dann noch 2 Stunden Fahrt vor uns. Und als wir dann mitten in der Nacht daheim aufschlugen, konnte meine Katze den Anblick natürlich kaum glauben ;) 

Sonntag, 18.06.2017

Und hops auf die andere Meerseite

Weil wir gerade in der Nähe waren ging es dann auch noch nach Kopenhagen. Also über die Øresund Brücke zurück in eine richtige Großstadt. 

Wirklich beigeistert hat mich die Stadt diesmal nicht. Mir fehlte der Charme, dessen Level ja in Malmö so groß war. 

Samstag, 17.06.2017

Der direkte Weg nach Deutschland wäre langweilig

Es ist Sommer, das Wetter ist gut, also wei sollte man dan nicht sich noch ein bisschen was anschauen. Auf dem Plan stand als erster Zwischenstop Malmö. 

Und dort war es soooooo schöööööönnnn. I fell in love with that town!

Freitag, 16.06.2017

Goodbye little Lillehammer

Und dann war soweit: Die Abreise stand an. 

Gegen 11 kam die Kontrolltante von der Hausverwaltung. Vorher haben wir dann zu Ende geputzt, Tetris im Auto gespielt und noch in Ruhe gefrühstückt. 

Und dann ging es auch schon los. Glücklicherweise war das Wetter dann doch eher bedeckt, bei Sonnenschein wäre ich wohl viel eher noch da geblieben. 

Goodbye Smestad,

Goodbye Lillehammer,

Goodbye Norway!

Donnerstag, 15.06.2017

Putzen, Probesitzen, Putzen

Es ist soweit. Mein Zimmer ist einigermaßen zusammen gepackt. Das bedeutete dann gleichzeitig den Startschuss zum großen Putzen. 
Hier ist es nämlich so, dass man bei Auszug mehr oder weniger eine Grundreinigung für den Nachfolger machen musste. Und das wird dann auch kontrolliert. Das bedeutete also nicht nur mal bisschen überall drüber wischen, sondern richtiges Schrubben…
Donnerstag, 15.06.2017

Tag des Abschieds

Heute war  großer Tag des Abschieds. Das bedeutetet für mich zuallererst in die Uni, um im international Office ein dickes Danke, eine deutsche Flasche Wein und eine große Dose Haribo abzuschmeißen. Meinem geliebten Gym und der Uni  selber habe ich bei der Gelegenheit auch Goodbye gesagt. 
Dann war ich noch einmal bei der Physiotherapie, meine Krücken abgeben. 
Und Punkt Nummer 3 war Kine, mein Buddy. Bei ihr habe ich eine Kiste voller Utensilien von Schwämmen über Töpfen bis hin zu Ordnern abgegeben. Alles so Kleinigkeiten, die ich nicht mit nach Deutschland nehmen wollte. Kine sammelt alles ein und gibt das im kommenden Semester an die neuen Internationals, ihre Garage kann sie daher momentan nicht nutzen. Auch bei ihr habe ich dann noch Haribo, deutschen Wein und meine alten Zimmerpflanzen gelassen. 

 

Zwischenzeitlich haben wir uns natürlich auch noch die ein oder andere Pause gegönnt und dann kam noch das große Putzen. 
Mittwoch, 14.06.2017

Zum Ende noch ein Regenbogen vorm Fenster

Das große Putzen hat begonnen. Naja, eigentlich eher erstmal das Packen und Aufräumen bei dem Chaos das hier herrschte. 
In Smestad ist die Sommerpause eingekehrt. Einen Putzdienst gibt es daher nicht mehr und die Hausverwaltung kommt ebenfalls nicht die Sauberkeit kontrollieren. Wie die Küche bei einem Haufen Studenten aussieht, könnt ihr euch sicherlich denken. Während ich also im Zimmer meinen Kram von links nach rechts geräumt habe, war meine Mutter mit voller Hingabe unser Zerraufend schrubben. Papa hat sich zwischenzeitlich ganz spontan einem Laufevent gewidmet: 4km vom Einkaufszentrum hoch zu der Skischanze, was in Lillehammer nichts anderes bedeutet als nur bergauf zu rennen. 
Und zum Abschluss des Tages und mit perfektem Timing zum Abendessen beglückte uns dann noch ein farbenfroher Regenbogen. 
Mittwoch, 14.06.2017

Noch einmal in die Innenstadt

Als ich in Lillehammer ankam waren es -16 Grad, aktuell haben wir plus 20 Grad. Das ist doch allemal eine angenehmere Temperatur, um sich die Stadt anzugucken. Also nicht dass ich die Innenstadt noch nie gesehen hätte, aber meine Eltern, die sollen das sonnige Glück auch noch erleben. So ging es also auf die Haupteinkaufstraße des Ortes. Naja, die Innenstadt besteht quasi auch nur aus dieser einen Straße. Wir bummelten bisschen und dann verschlug es uns in die Chocolaterie. Yummy, das ist sowas von mein Stil. 

 
Und wie das so ist, wenn man weniger gestresst und mit mehr Aufmerksamkeit durch die Gegend läuft, da fallen einem auch direkt ganz neue Kleinigkeiten auf. So habe ich nach 6 Monaten das erste Mal die olympischen Ringe auf dem Boden entdeckt XD

Dienstag, 13.06.2017

Zurück in dem Ort der noch mein Zuhause ist

Ein letztes Mal nach Lillehammer zurückzukehren ist ein merkwürdiges Gefühl. 
Noch kann ich es meine Heimat schimpfen, schließlich habe ich hier knapp 6 Monate verbracht. 
Zu wissen, das ich aber schon bald wieder nach Velten zurückkehren werde fühlt sich aber auch irgendwie vertraut und nach Heimat an. 
 
Ganz nebenbei bin ich jetzt aber auch an dem Punkt zu sagen, es war schön und es ist Zeit zu gehen. Anders als in Kanada habe ich nicht das Bedürfnis noch ewig länger zu bleiben. Woran das so genau liegt kann ich aktuell noch gar nicht sagen, das wird sich in den nächsten Wochen vielleicht herauskristallisieren. 
 
Die nächsten Tage heißt es nun Abschied nehmen, alles packen, Wohnung putzen und die lange Reise nach Deutschland antreten. 
Dienstag, 13.06.2017

Und nun wieder nach Hause nach little Lillehammer

Heute stand für ich die Heimfahrt an. Also das letzte Mal in Lillehammer nach Hause kommen bevor ich dort komplett ausziehe. Auf dem Weg zwischen Oslo und Lillehammer lag dann noch Hamar, wo wir einen kurzen Zwischenstop in einer Burgruine gemacht haben. 

In der Ruine selber begegnete uns eine kleine blonde Norwegerin in klassischer Tracht. Sie sang dann für uns noch ein ganz klassisches norwegisches Kirchenlied und beflügelt und beschwebt konnten wir dann unsere Fahrt auch wieder vorsetzen. 

Dienstag, 13.06.2017

Zu viele Bilder...

Hallo Leute, 

wie ihr seht gibt es wieder ein paar neue Einträge. 

Eines kann ich euch verraten, ich ersticke gerade an Bildmaterial. Gleichzeitig mangelt es mir an Zeit um alles fein und frisch zu machen. 

Aber es wird...

Montag, 12.06.2017

Holmenkollen, hüpf hüpf hurra

Für ganz am Schluss haben wir uns dann nich den Holmenkollen augespart gehabt, eine der Hauptattraktionen in Oslo. 

Und mein Vater erst, er war hin und weg von der Olympiaanlage. Wenn ich es richtig im Blick habe gibt es hier: Skispringen, Langlaufen und Biathlon. 

Montag, 12.06.2017

Oslo Sightseeing

Endlich ist es soweit. Mein x-ter Besuch in Oslo und der erste richtige Sightseeing Trip. Wir sind mit diesen typischen roten Touridoppeldecker-Hop on-Hop off-Bussen gefahren, weil die kleine Jenny ja nicht so viel laufen kann. Gesehen haben wir also einen Rundumschlag der Stadt.

Sonntag, 11.06.2017

Touri oder Engelchen?

Heute sind wir an der Stavkyrkje Borgund vorbeigekommen. Witzigerweise hatten wir es vor einem asiatischen Reisebus geschafft und somit zumindest anfangs einen relativen ruhigen Stop. Solche Art von Kirchen sind typisch norwegisch und auch in so jedem Heimatmuseum zu finden.

Außerdem sind sie ein super Fotomotiv und ich hatte mal wieder meinen Spaß!

Sonntag, 11.06.2017

Wenn die Fahrt immer spektakulärer wird

Die Westküste haben wir unsicher gemacht, die Fjorde damit auch. Nun wurde es langsam wieder Zeit für etwas mehr Zivilisation. Heute geht es deswegen wieder in den Süden, nämlich nach Oslo.

Strecke: Lærdal - Oslo

Enfernung: 280km 

Zeit: mind. 4 Stunden

Schnell runterdüsen war nicht. Wir brauchten schon den ganzen Tag um die 280km quer durchs Land zu fahren. Am Morgen hatten wir uns nicht so sehr gestresst und das fahren über norwegische Straßen entschleunigt ebenso ungemein. Bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 km/h kommt man halt nicht so schnell voran wie in Deutschland. 

Also tuckerten wir so vor uns hin. Quer durch die Natur mit einzigartigen Ausblicken. 

Und die Fahrt wurde immer spektakulärer. Irgendwann kam auf einmal die Sonne, blauer Himmel, Berge soweit das Auge reicht, wunderschön. Dann, auf einmal Dürre, Schnee bei 15 grad, Felsen und Steinbrocken am Wegesrand. Danach wieder alles grün... Vor lauter gucken und staunen bin ich gar nicht dazu gekommen viele Fotos zu machen... 

Samstag, 10.06.2017

Wasserfall, Wasserfall und Flåm

Ob ihr es glauben wollt oder nicht, aber wir haben Wasserfälle gesehen. Und das auch noch in Norwegen ;) 

Haha, auch wir haben den Klassischsten der klassischen Norwegentouritrip gemacht: Nach Flåm und dann dort aufs Schiffchen. Das Wetter hat zwar nicht so ganz mitspielen wollen, aber trotz alledem sind wir aus dem Staunen nicht herausgekommen.

 

Ach und dann habe ich auch noch einen neuen Freund gefunden. Dieser kleine Piepmatz hat mich mehr als amüsiert. 

Samstag, 10.06.2017

Ein Aussichtspunkt ohne Aussicht

Programmpunkt 1 des heutigen Tages war der Aussichtspunkt Stegastein. Minutenlang sind wir dafür Serpentinen hochgefahren. Oben angekommen war es zuerst so "Wie sie sehen, sehen sie nichts". Es regnete und war zugezogen. Nach einigen Minuten lichteten sich die Wolken dann doch nochmal etwas für uns. Und auf einmal sah es super müstisch aus. Auch wenn es bei Sonnenlicht sicherlich seinen eigenen Charm gehabt hätte, kann ich mich an dieser Stelle bei den Fotos eigentlich nicht beschweren:  

Freitag, 09.06.2017

Hier lässt es sich leben

Angekommen in Lærdal. Hier könnte man fast meinen, man wäre in der Kur: Ausblick aufs Wasser, zwitschernde Vögel überall und eine kleine aber feiner Hütte in der wir schlafen. Wenn jetzt noch das Internet stark genug gewesen wäre, wäre ich da gar nicht mehr weggegangen. 

Natürlich gibt es für das große Kind auch einen Spielplatz, wo eine Schaukel steht in der Klein Jenny und ihr kaputtes Knie sich ein bisschen ausruhen können. Aber nicht lange, denn morgen steht ja schon der nächste Punkt auf dem Plan! 

Freitag, 09.06.2017

Weiter durchs Land

Und da wir ja offiziell einen Roadtrip machen, bleibt man natürlich nicht lange an einem Ort. Also ging es heute wieder mit Sack und Pack auf die Straße. Es ging Richtung Osten. Vorbei an dem einen oder andern Wasserfall, woran auch sonst ;)

Der kleine Umweg zum Steindalsfossen hatte sich gelohnt. Und ich hatte wie immer mal wieder einen Grund zum Rumblödeln:

Donnerstag, 08.06.2017

Trolle, Aussichten und süße Gassen

Außer Regenwolken und Schiffstouren hat Bergen natürlich auch noch mehr zu bieten. Nach unserer Bootstour war das Wetter glücklicherweise wieder etwas besser, sodass wir dann auch noch bisschen Sightseeing machen konnten. 

So liefen wir unter anderem durch die süßen Gassen Bergens. 

Nachmittags fuhren wir dann mit der Fløibahn auch noch hoch auf den Berg Bergens. Von dort aus war die Aussicht ein Träumchen. 

Außerdem warteten dann auch noch ein paar Trolleauf uns im Wald. Da habe ich mich mal glatt mit eingereiht. 

Donnerstag, 08.06.2017

Die Flucht aufs Wasser

Da der Regen einfach nicht mehr auhören wollte haben wir uns entschieden erstmal auf das Wasser zu flüchten. Wir machten also eine weitere ganze nette Fjordtour: 

Auch hier wurde wieder Wasser frisch vom Berg geschöpft, wir genossen die Ausblicke und saßen fein im Trockenen. 

 

Donnerstag, 08.06.2017

Auf den Bergen, in den Bergen, Hallo Bergen

Und schon sind wir in dem verregneten Bergen angekommen. Wer hier auf schönes Wetter warten will, der kann lange warten, denn Bergen ist meines Wissens nach die regenreichste Stadt Deutschlands. 

Da war es auch kein Wunder, dass wir schon nach wenigen Minuten klatschnass waren...

Mittwoch, 07.06.2017

Back on the road...

Ein Tag früher als geplant geht es nun weiter gen Bergen. 
Auch heute begegneten wir wieder dem einen oder anderen Wasserfall. Doch weit sind wir am Morgen nicht gekommen, denn erstmal war die Straße für ein Stündchen gesperrt. Tja, wenn hier eben an der Straße gebaut wird, dann geht Etappenweise nichts mehr. Einfach umfahren ist da nicht, links Wasser, rechts Berg. Dann war warten angesagt, genug Zeit dass ich mir es auf der Leitplanke gemütlich gemacht habe ; )

Ansonsten konnten wir uns einfach nicht sattsehen. Roadtrip sind schon etwas Feines! 
Dienstag, 06.06.2017

Und noch mehr Fotos fürs Familienalbum

Wenn jetzt noch etwas mehr Sonne rauskommen würde wäre es eigentlich perfekt.  Aber auch so sind diese Naturschauspiele beeindruckend. 
 
 
Was heute leider nicht os gelaufen ist, ist die Unterkunft. Aber auch das gehört zu so einer Reise irgendwie mal dazu. Unsere Cabin, die mitten im Idyll auf einem Berg liegt macht von außen einen besseren Anschein als von innen. Auch die Umgebung hat außer Natur nicht wirklich viel zu bieten, da scheiterte selbst die Suche nach einem Restaurant in der Einöd. Naja, wir werden die Nacht schon überleben… 
Dienstag, 06.06.2017

Wind und Wasserfall

Es möchte gern der Wasserfall
Die weite Luft durchrasen;
Doch ach, wie wird sein Zornesschall
Auf frischer Tat zerblasen!

Ergrimmt tritt er zum Abgrund vorn,
Wohl schon das Ohr betäubend?
Der Wind doch wirft beiseit den Zorn,
In Tropfen ihn zerstäubend.
(Karl Mayer, 1842)


Soweit das Auge reicht sieht man sie, die Wasserfälle Norwegens. Noch sind wir motiviert und stoppen ganz fleißig und freuen uns das ein oder andere amüsante Foto zu machen.

Dienstag, 06.06.2017

On the road ...

Heute stand unser erster richtiger Roadtriptag an. Gestartet sind wir in Stavanger, Ziel war Skare. Unsere Strecke ging entlang von wunderschönen norwegischen Fjorden und Seen. Unterwegs trafen wir dann auf fallendes Wasser und spuckende Tunnel.
Wie schon erwähnt sind wir mit Papas Auto unterwegs. Ich habe meine sieben Sachen in einer Duffelbag untergebracht (mehr ging durchs Fliegen nicht bzw. für die paar Tage brauche ich auch nicht mehr) und ansonsten ist der Kofferraum voll mit den Sachen meiner Eltern und Fressalien. 
Ich habe es mir auf der Rückbank bequem gemacht: Kissen in Rücken und rechtes Beinchen hoch, das Kreuzband will sich ja erholen. Auf meinem Schoß killte außerdem die Spiegelreflexkamera, die jederzeit wartete für ein spannendes Motiv gezückt zu werden. 
So sind wir dann immer die Reichstraße 13 gen Norden gefahren. Unterwegs durften wir 2 Fährfahrten überstehen. Dazu kamen dann, die nicht allzu breiten Straßen. Die Tage hatte ich online irgendwo gelesen, dass jemand schrieb: “Die Strecke kann man als Einbahnstraße betrachten. Die Norweger haben keinen Problem, wenn ihnen ein Auto entgegen kommt, bei Touristen anderer europäischer Länder wird es jedoch lustig.” Und ziemlich genau so verlief das ganze dann auch. Die Aussicht war der Hammer, doch Angst beim Fahren durfte man nicht haben, wenn links der Abhang und rechts Steinwände auf einen warten. Doch es hat sich gelohnt. 
Unterwegs floss links und rechts immer mal wieder das Wasser den Berg hinunter. Wobei fließen ist der falsche Ausdruck, fallen passt da schon eher. Die Kamera lag bei mir auf dem Schoß, sodass ich den einen oder anderen Wasserfall auch einfangen konnte. Doch teilweise sind diese Naturschauspiele so versteckt gewesen, dass man sie erst auf den letzten Blick entdeckt hat. 
Montag, 05.06.2017

Traveling on crutches!

Außer ein bisschen Wasser und einen süßen Hafen, gibt es in Stavanger aber auch noch mehr zu entdecken. 

Jetzt könnte man meinen, ich sollte mich ausruhen, doch meine 2 extra Beinchen helfen mir dabei dann doch noch ein bisschen von der Umgebung zu entdecken. 

Wir liefen also durch die kleinen süßen Gässchen, ich habe unterwegs ein paar neue Freunde gefunden und Kunst an den Wänden haben wir auch noch entdeckt. 

Stavanger ist schon schön. 

***

Ich bin übrigens sowas von begeistert von diesem Bild. Der Elch ist nur aus Müll an die Wand gezaubert worden im Rahmen eines Kunstfestivals. 

Montag, 05.06.2017

Good morning Stavanger. Let your dream set sail again!

Unser erstes großes Erlebnis auf der Reise war ein Bootstrip quer durchs Lysefjord. Und wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann. Dann hat mir mein Bruder auch noch die Kamera für unseren Trip anvertraut, ein Träumchen für mich als Spielekind. Endlich gestochen scharfe Bilder!

Während der Fahrt wurde übrigens frisches Bergwasser eingesackt. Hmm war das klar und lecker und kalt und frisch und was weiß ich noch... 

Sonntag, 04.06.2017

Wiedersehen und direkt mal rumblödeln

Ich habe meine Eltern gefunden, sie haben mich gefunden.

Wir haben dann im Hotel eingecheckt. Und jetzt kommt der Witz an der ganzen Sache: Es scheint ein ehemaliger Krankenhaustrakt zu sein. Das Hotel liegt nämlich direkt am Sykehus von Stavanger. Na da passe ich ja super hin ;)

Wir sind dann abends auch nochmal nach Stavanger an den Hafen gefahren. Ganz niedliches Städtchen sage ich euch, morgen sehen wir aber mehr. 

Sonntag, 04.06.2017

Bye Lillehammer, hello beautiful Norway

Ich habe es schon einige Male erwähnt: Das Semester ist zu Ende, die Klausuren sind gelaufen, die meisten Internationals schon abgereist… heißt soviel wie, dass mich in Lillehammer nicht mehr allzu viel hält. 
 
Großartigerweise steht jetzt eine große Reise mit meinen Eltern an. Zum Abschluss meines Auslandsemesters machen wir nämlich einen Roadtrip quer durch Norwegen. 
Eh ich mich aber bequem in ein Auto setzen konnte, musste ich aber zum Auto hinreisen. Meine Eltern und das Auto habe ich nämlich erst in Stavanger treffen können. Also ab in die Bahn nach Oslo und dann in den Flieger nach Stavanger. 

Und ich sag euch, so einen hässlichen Flughafen habe ich lange nicht mehr gesehen! Ich musste ein paar Minuten nach meiner Ankunft auf meine Eltern warten. Kein Problem, dachte ich, wir sind ja am Flughafen. Irgendwo wird es schon eine Aussichtsform und Käffchen geben… Suchen konnte ich danach jedoch lange. 
Aber irgendwann kam dann die Erleichterung als meine Eltern dann auch den Flughafen erreichten. 
 
PS: Ich finde es immer wieder witzig, wie schrägt dich die Leute wegen meinem Roboterbein angucken.
1. Ja, es muss hochgelegt werden und dann schwinge ich es eben auch mal über die Tasche, die auf dem Sitz neben mir platziert ist.
2. Ja, ich kann trotzdem 3 Meter auch so durch die Gegend humpeln obwhohl ich Krücken dabei habe.
Und 3. Spaß kann man trotzdem haben ;)
Sonntag, 04.06.2017

Updates, endlich hurra!

Also wie schon versprochen kommen nun endlich mal wieder ein paar Updates. 
Ich weiß es gibt hier eine große Lücke, daher ein kurzer Abriss: Was bisher geschah…
 
… ich war mit ISU in Oslo. 
… von da aus bin ich dann für ein paar Tage nach good old Germany geflogen.
… in Mainz habe ich mein neues Roboterbein bekommen.
… dann war am 17. Mai norwegischer Nationalfeiertag und unsere offizielle Abschlussfeier mit den Internationals.
… und dann hieß es LERNEN, denn die Abschlussprüfung nahte. 
… natürlich wieder fleißig trainieren und meinen Rehasport machen. 
… am 31. Mai war dann der große Tag der Prüfung: 4h Psychologie sinnvoll aufs Blatt bringen.
… danach die erfolgreiche Prüfung feiern, sich von Leuten verabschieden und Klamotten packen.
… und dann bin ich auch schon nach Stavanger geflogen.
Samstag, 03.06.2017

Letzter Abend, Zeit um in Erinnerung zu schwelgen

Dann war es vollbracht. Das Semester war vorbei. Von fast allen wichtigen Leuten hatte ich mich verabschiedet... Außer dem Jonas, mein Gymbuddy, Aufpasser/Krankenpfleger, Kochgeselle, SPSS-Mutant und Soulmate...

Aus Mainz hatte ich vor ein paar Wochen uns ein Fläschchen JimBeam mitgebracht. Seitdem wartete es in meinem Zimmer auf den passenden Moment. Dazu kam, dass wir seit Tagen mal aufs Dach wollten. Ja, aufs Dach des Studentenheims. Dort kann man lange die Aussicht genießen (denn richtig dunkel wird es ja kaum noch).

So saßen wir dann da. Dick eingepellt und schwelgten in Erinnerungen. Wir beide mussten feststellen, dass sich uns Türen geöffnet hatten, von denen wir beide nicht wussten, dass sie existierten. Wir hatten unsere Vorstellungen und Erwartungen, jeder auf seine Weise. Die wurden erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Dass wir aber mit einem solchen Netzwerk an Psychologen und Researchern nach Hause reisen würden, hätten wir nie gedacht. Als Resume haben wir dann beide festgestellt, dass das Semester doch nun mehr als gelungen war!  

 

Samstag, 03.06.2017

Unsere kleine aber feine Goodbye-Party

Nun war es soweit. Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Das Semester ist rum, Prüfungen geschrieben und die Rückflugtermine stehen fest. 

Die meisten Internationals sind schon weg. Nur die Pschologen sind übrig geblieben. Naja, mit denen hatte ich auch grundsätzlich mehr zu tun. 

Anyway, wir wurden zum Barbecue eingeladen, im idyllischen Øyer. Mein geliebtes Gehirnmodel musste ich nun wieder abgeben. Es saß 6 Monate lang nicht allzu undekorativ auf meinem Schreibtisch. Aber ein 600$ Model konnte ich natürlich nicht einfach mit nach Deutschland nehmen. Meine kreativen Gehirn-Faden-Basteleien habe ich auch übergeben. Das waren Abschiedsgeschenke an die Mentoren. 

An dem Nachmittag haben wir (Jonas&ich) nochmal den Großteil unseres Researchteams getroffen. Eine richtige Verabschiedung war es nicht, sondern eher ein "Bis bald!"

Freitag, 02.06.2017

Sortieren und Abschließen

Und schon bricht eine ganz spannende Phase an: die Qual des Aufräumen und Zusammenpacken. 

Aber bevor ich damit starten konnte, wollte ich noch ein paar Dinge besorgen. So habe ich beispielsweise mir ein norwegisches, evangelisches Gesangbuch gekauft, das lag mir irgendwie am Herzen. 

Ok, zurück zum Thema abschließen. Da war ich doch einfach mal gepflegte 2 1/2 Stunden im international Office. Ich musste ein paar Unterlagen abgeben und habe mich dann einfach verquatscht. Ach wie schön es doch ist, auch dafür wieder mal Zeit zu haben. 

Gepackt hatte ich am Ende des Tages dann doch recht wenig. Dafür war ich in der Uni, auch im Gym, hab paar schicke Fotos gemacht und den Flieder bewundert ;) 

Mittwoch, 31.05.2017

Geschafft, überlebt und glücklich!

Es ist vorbei. Die Prüfung ist geschrieben. In 4 Stunden habe ich 14 Seiten vollgeschrieben, natürlich in meinem besten Englisch und der hübschesten Klausurhandschrift. 
Rausgegangen bin ich nicht nur mit Erleichterung, sondern auch überglücklich. All der Stress, all die Last ist auf einmal von mir abgefallen.  

Und dann wurde erstmal das Leben genossen. Mit den anderen Studenten habe ich mich leider nicht mehr großartig unterhalten können. 
Stattdessen haben wir uns in einer kleinen Gruppe mal wieder bei Maihauben getroffen. Das war nun das wievielte Mal, dass ich da war? Diesmal war es mal wieder besonders. Mit ein paar Psychologen haben wir nämlich eine Professorin aus Nepal betreut/bespaßt/ihr Lillehammer gezeigt. Eines der Aufgaben, die wir in unserer Researchgruppe so machen. 
Wir hatten Spaß, gaaaaanz viel Spaß. 
Und es wurde sich gegönnt, zum Beispiel beim Eis essen oder durch den Park spazieren. Ein gelungener Nachmittag nach einer Prüfung. Und was soll ich euch großartig sagen, abends bin ich dann nur noch vor Müdigkeit ins Bett gefallen. 
Mittwoch, 31.05.2017

Die Prüfung naht...!

Es ist soweit. All das Lernen hat sein Ende gefunden. Hete war es nun endlcih sowet. Wir duften/mussten/konnten unsere Abschlussprüfung schreiben. 

Die letzten Tage waren ganz schön anstrengend. Soooooo viel, was da noch in meinen Kopf musste. Überaschenderweis verlief es dann auch gar nicht mal so schlecht. 

Jetzt heißt es mind. 2-3 Wochen aud die Prüfungsergebnisse warten. Da bin ich mal gespannt! 

Mittwoch, 31.05.2017

Die kurze Krise und Trauer ums iPhone

Mein Handy ist mir schon fast angewachsen. Nur selten lege ich es mal aus der Hand. Ohne kann ich einfach nicht mehr, es gibt mir die Art Sicherheit, es macht mich jederzeit erreichbar und es ist mein Kommunikationsmittel in die Welt da draußen. 
Es ist mein Hauptarbeitsmittel, ob Blog, ob Uni, ob Karriere. 
Dabei ist leicht verwunderlich, dass ich nicht das Neueste vom Neusten besitze. Mein jetziges Handy habe ich seitdem ich nach Kanada gegangen bin. Es hat also 1 Jahr Work&Travel mitgemacht, es hat mit mir in Amsterdam gelebt, ganz nebenbei hat es 4 Semester Uni überstanden und dann jetzt noch 6 Monate Norwegen. Und auf einmal, einen Tag nach der Prüfung tut es nichts mehr. Es hat sich aufgehangen. Stottert vor sich hin. Ich kann nichts mehr tun, es nicht mehr nutzen. Auch ein Neustart bringt nichts, auch kein gewollter Absturz. Es lag im Sterben, mein geliebtes iPhone. 
Und dann begann die kurze Krise in mir, leichte Panik breitete sich aus. Mit Müh und Not habe ich es geschafft in der Uni mit einem Windows PC und speziellen Programmen mein Handy zu hacken. Naja, das klingt so professionell, aber eigentlich habe ich es nur hinbekommen auf alle Daten zuzugreifen, obwohl sich die Software aufgehangen hatte. Das Retten von 12 GB Fotos/Videos hat mich dann 5 Stunden meiner Lebenszeit gekostet. Zwischenzeitlich habe ich mein altes Smartphone, diese Krücke von 2011 oder so, wieder zum Laufen gebracht, um zumindest telefonieren zu können. Doch schnell wurde mir bewusst, dass dieses Gerät einfach ausgedient hatte. Keine Updates, troubles bei der Internetconnection. Ach das Leben ist schon nicht einfach. 
Und dann hieß es: Goodbye mein geliebtes iPhone und ich drückte auf RESET. 
Alles weg, alles frisch. 
Dachte ich zumindest. Mein Handy brauchte weitere 3 Stunden und zog ein Backup. Und dann lebte es wieder, samt all den Daten und ohne sich aufzuhängen. 
Warum? Was war da los? Auf einmal funktionierte wieder alles Bestens. Einen ganzen Tag Lebenszeit verschwendet… 
 
PS: Es wird trotzdem langsam Zeit mir ein neues Gerät zu besorgen. Fragt sich nur welches...
Dienstag, 30.05.2017

Der brach liegende Blog

 Ich lebe noch, ja, mit qualmenden Kopf. 

Denn morgen ist es endlich soweit. Ich schreibe meine Abschlussprüfung in kognitiver Psychologie. Jetzt könnte man meinen, das ist nur eine kleine Semesterprüfung. Tja, schoön wäre es. Wir reden hier von einem 4 Stunden Examen über 16 Buchkapitel und 5 Artikel, wobei die Note dann 12% in meine Bachelornote zählt. Die Prüfung ist also wichtig. 

Bitte drückt alle morgen von 9 - 13 Uhr die Daumen und wünscht mir Glück. 

Eure panikmachende Jenny 

Samstag, 27.05.2017

Sport, Physio, Sport

Das Training zeigt so lagsam seine Wirkung. 

Seitdem ich offiziell meine Physiotherapie mache, habe ich die Aufgabe täglich Fahrrad zu fahren und ein paar Beinübungen zu machen. Nur so schaffe ich es, dass sich die Muskulatur wieder richtig aufbaut und alle Bewegungen wieder möglich werden. 

Somit geht es auch ganz brav jeden Tag ins Gym. Den ein oder anderen Begleiter/Gymbuddy habe ich dabei auch schon gefunden. Grundsätzlich trifft man eh dort immer die gleichen Leute. Und so wird fleißig gesportelt. Und das Krückenlaufen tut dann natürlich auch noch sein übriges. 

Passend dazu gibt es übrigens einen neuen Instagram Account: jennyrunseverywhere

 

Freitag, 26.05.2017

Ich und der Schwamm in mir

Die letzten Vorlesungen sind gelaufen. Jetzt heißt es eigenständig lernen. Naja, zumindest sagt es das Engelchen auf meiner Schulter während der Teufel flüstert: Du hast doch noch so viel Zeit bis zur Prüfung… 
Und wie so oft hat das Engelchen Recht. Es ist ganz schön viel Stoff, der Eysenck war ja auch ganz schön dick. Beschweren sollte ich mich eigentlich nicht, denn in Deutschland muss man für das gleiche Fach deutlich länger lernen. Das Leistungsniveau ist hier ja schließlich etwas niedriger. Dennoch auch in Norwegen kann man nicht erst kurz vor Peng anfangen. Da habe ich es daheim in meinem Businessstudium vor den Prüfungen doch etwas leichter. Während ich in Berlin in 2 Wochen 12 Prüfungen à 45 min schreibe und dadurch total diverse Themen lernen muss, gibt es hier in Lillehammer für mich ein 4-stündiges Abschlussexamen und das wars. 
Aber ich beschwere mich nicht. Ja, auch hier muss ich mich hinsetzen, aber dafür finde ich es auch spannend.Ich hatte mich freiwillig dazu entschieden, wieder Psychologie zu studieren, zumindest für 1 Semester um damit eine Verbindung zu meinem Erststudium zu schaffen. Und mein Kopf freut sich. Njomnjom, Wissen!!! 
Donnerstag, 25.05.2017

Und dann wurde es auf einmal warm

Während in Deutschland die Temperaturen schon seit einigen Tagen über den 30 Grad liegen, hat die Sonne es auch langsam nach Norwegen geschafft vorzudringen. Denn auf einmal wurde es warm. Auch hier sind es nun über 30 Grad. Die Sonne scheint und so recht drinnen sitzen und lernen will man dann doch nicht. Also wurde das "Büro" bzw. der "Schreibtisch" einfach mal gepflegt nach draußen verlagert. Zum Teil saßen wir dann direkt auf der Miniwiese vor unserem Studentenwohnheim. Aber auch die Wiese an der Uni ist vor uns nicht verschont geblieben. Einziger Nachteil an der Uniwiese: Man wird regelmäßig von den kleinen rasenmähenden Robotern umgenietet.

Sonntag, 21.05.2017

Wo die Regenwürmer tanzen

Es ist ganz ruhig hier um mich geworden. Also die Seite hat etwas die letzten Tage gelitten, I know. 

Als ein kurzes Recab was so passiert ist: 

Ich war in Oslo, soweit sind ja auch noch Artikel vorhanden. Danach bin ich für 8 Tage in Deutschland gewesen. Mein Knie hat dort ein geniales Gestell bekommen. Zurückgekehrt nach Norwegen bin ich dann mit meinem kleinen Roboterbein 1 Tag vor dem National Holiday of Norway. 

Am Nationalfeiertag am Mittwoch hatten wir dann unser offizielles Abschlusstreffen mit allen Internationals. 

Und am Donnerstag ging es zurück in den Alltag. Erstmal Lebensmittel kaufen und ganz weinerlich wegen den Preisen im Supermarkt vor dem Regal stehen. Dann wieder ins Training im Unikum einsteigen und natürlich lernen. Die Prüfung naht. Am 31.05. ist es soweit. Also weniger prokrastinieren und mehr tun ist angesagt. 

Passend dazu regnet es hier Bindfäden. Was mir dann die Tage aufgefallen ist, dass hier die Regenwürmer witzigerweise nicht knallrot wie bei uns sind, sondern eher zu beige-rötlich.Aber fragt mich nicht warum, vielleicht ist das deren Tarnfarbe wenn der Schnee schmilzt. 

So genug vor der Arbeit gedrückt. Jetzt geht es wieder ans lernen. Ich werd mich bemühen, die letzten Tage wieder abzudaten, aber ihr kennt mich ja. Sie war stehts sehr bemüht *hust*

Freitag, 19.05.2017

Wenn es keine Nächte mehr gibt

Wer mich kennt, weiß dass ich eine Nachteule bin: morgens nicht aus dem Bett kommen und abends richtig aufdrehen. 
Ich mag es in meiner kleinen dunklen Kammer zu sitzen mit Kerze und eingeschalteter Tischlampe. Erst dann werde ich richtig aktiv. 
Jetzt muss ich mich aber umgewöhnen. Denn die Mitternachtssonne zeigt sich. Also so ganz richtig mit der Mitternachtssonne ist es in Lillehammer eigentlich nicht. Den es wird noch so 1-2 Stunden nachts dunkel. Aber dann halt auch wieder schummrig und dann hell. Abends um 11 denkt man also es wäre noch Tag, wie so ein Sommerabend in Deutschland gegen 20 Uhr. Um 3 Uhr morgens hingegen ist es dann wieder so hell, dass man schon fast aufstehen könnte. 
Faszinierend ist das Ganze schon, nur mit meinem Schlafrhythmus komme ich noch nicht so ganz hin. Dann muss ich wohl doch mal die Vorhänge abends zumachen. 
Mittwoch, 17.05.2017

Gratulerer med dagen!

Norwegen ist wieder ein Jährchen älter geworden. 17. Mai ist der Tag in Norwegen, an dem die besten Kleider herausgeholt werden und Hiphip Hurra gerufen wird. 

Vormittags stand die erste Parade auf dem Plan. Ja in der Tat, für die Parade wurde sich schick gemacht, ao richtig mit Kleidchen und Hemd/Anzug. Wir Internationals hatten uns alle getroffen und sind gemeinsam in die doch recht volle Innenstadt von little Lillehammer gefahren. 

Und nach einigen Minuten warten kamen dann die Kinder vorbei. Also das Ganze lief so, dass erst die ganzen Schulen auf der Parade laufen. Dazu gehören auch kleiner Marschkapellen der Schüler und buntes Fahnenschwingen. 

Am Nachmittag dann war großes Abschlussgrillen bei einer unserer Buddies im Garten. Schlussendlich war der Tag doch nicht ganz so feuchtfröhlic wie gedacht (was aber auch daran lag, dass ich high on painkillers war), aber immerhin kann ich jetzt vom mir behaupten, dass ich den norwegischen Nationalfeiertag zelebriert habe. 

Dienstag, 16.05.2017

Sonderbehandlung am Airport

Was ein paar Krücken und mein Roboterbein so alles ausmachen können. 

Zu Beginn waren die Sicherheitsleute nicht so sehr erfreut, dass ich nicht ohne Schiene durch deren Sicherheitsschleusen laufen konnte. Aber das Risiko muss man ja nicht eingehen. Während ich ganz herkömmlich dann per Hand gefilzt wurde, hatte die eine Sicherheitstante nichts anderes zu tun als genervt die Schiene auf den Boden des Flughafens fallen zu lassen. Die hatte echt keinen Bock auf die Arbeit. 

Anyway, ich humpelte dann zum Gate. Natürlich musste dann noch ein kurzer Stopp im DutyFree eingelegt werden, denn Alkohol ist in Norwegen ja bekanntlich teuer. 

Weiter zum Gate wo nettes Bodenpersonal wartete. Ich durfte dann früher in den Flieger und dort überfiel mich direkt eine der Stewardessen. Sie erklärte mir, dass ich in Amsterdam Assistance bekommen könnte, was ich zuerst dankend ablehnte. Doch dann überzeigte sie mich doch. Gate seien in Amsterdam etwas weiter voneinander entfernt und wir landeten auch noch auf einem Außenplatz. Tja und so erhielt ich dann eine Krüppelkutsche und wurde von einem netten jungen Mann quer durch den Flughafen gefahren. 

Nicht nur in Amsterdam, sondern auch in Oslo gabs Assistance für mich, zumindest eine Rollstuhlfahrt bis hin zum Bahnkartenschalter. Das nenne ich mal Service. Und so bin ich dann safe and sound wieder daheim angekommen. 

Dienstag, 16.05.2017

Ein paar Tage in Good Old Germany

So positiv das auch alles klingt und so spannend viel ich in Norwegen erlebt habe, manchmal tut es auch gut einfach mal rauszukommen, um sich dann wieder ganz neu auf das Abenteuer Norwegen freuen zu können. Dazu kam dann noch das Thema Knie… die bisherige Behandlung war naja “akzeptabel”. Auch ein Grund mal ein paar Tage weg zu sein. Also flog ich nach Frankfurt, wo ich dann von einem intelligenten und charmanten Psychologen abgeholt worden bin ;)

8 Tage habe ich in Mainz verbracht, bin durch die Raspelte mit dem Fahrrad gedüst und habe etwas Abstand genossen. 8 Tage in den ich eigentlich hätte lernen müssen, aber viel lieber prokrastiniert habe (zur Erinnerung: hier geht’s zum Thema Prokrastination). Also 8 Tage Erholung. Zwischenzeitlich bin ich dann mit meinem Knüppelbein zum Orthopäden gehumpelt. Dort wurde mir erzählt, dass das Kreuzband jetzt vermutlich ganz durch ist. Ein Hoch auf das norwegische Gesundheitssystem, dass das hätte verhindern können. Naja, immerhin hab ich jetzt eine Schiene, die ich liebevoll mein Roboterbein nenne.

Und wie es immer so ist, rennt die Zeit ja. Frisch erholt und mit schönen Erinnerungen ging es dann wieder zurück nach little Lillehammer.

Montag, 08.05.2017

Nachdem 36 Nationen für Internationalisierung gekämpft haben...

... bin ich noch einen Tag länger in Oslo geblieben. Bischen ausruhen bevor dann die große Reise nach Deutschland anstand. Vormittags hatte ich noch etwas Zeit für ein Käffchen und einen Spaziergang durch den Schlosspark und dann ging es auch schon zum Airport. 

Der Flieger war erstaunlich leer. Zu Beginn kam sogar eine Durchsage, dass jeder auf seinem zugeteilten Platz bleiben sollte, weil sonst das Gleichgewicht im Flugzeug durcheinandergebracht werden würde. Naja, ich habe mich dann doch getraut ans Fenster zu rutschen und gepflegt mein Beinchen hochzulegen. Dann habe ich noch die Tischchen runtergeklappt und eine schöne Arbeitsatmosphäre geschaffen. So lässt es sich doch lernen, oder zumindest so tun, als würde man lernen.

Sonntag, 07.05.2017

Eine großartige Versammlung geht zu Ende

2 Tage zuhören, abstimmen und diskutieren neigen sich langsam dem Ende. Ich finde es immer wieder Wahnsinn zu Beobachten, wie bei manchen Themen die Luft qualmt, aber das ist halt Politik. Andererseits ist es der Wahnsinn, wie gut solch ein Haufen an unterschiedlichen Nationen dann doch friedlich miteinander argiert. Allein dieses Wochenende hatten wir unter ca. 45 Teilnehmern, 36 verschiedene Nationen.

Und genau deswegen bin ich stolz mich Teil der ISU nennen zu dürfen. Wie damals in Trondheim bin ich auf hochmotivierte, engagierte und internationale Leute getroffen. Eine Atmosphäre, die man nur selten miterleben darf. 

Natürlich habe ich mir es am Ende nicht nehmen lassen noch ein Selfie mit unserem neu gewählten Eric zu bekommen #goeric! 

Samstag, 06.05.2017

Zwischen Präsentationen, Wahlen und Selfies

An Tag 2 der National Assembly standen vor allem unsere jährlichen Wahlen von Präsidenten, Union Development Officer und Political Affairs Officer an. 

Wie schon den Tag zuvor durfte ich als Wahlhelfer allen auf die Finger gucken und rote Kärtchen zählen. 

Neben diesem eher trockenen Teil hatten wir dann aber natürlich auch gemeinsam Spaß, es wurde bisschen getanzt, gesungen and socialised. 

Am Nachmittag stand dann noch die zweite Wahlrunde des Exectutive Boards an: 

Übrigens findet die komplette Versammlung in der HiOA statt:Høgskolen i Oslo og Akershus. Und diese Uni sind sowas von stylish sag ich euch!

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